Vergleichstest

Elf Outdoor-Lautsprecher im großen Praxisvergleich - Bose 151 Environmental Speakers

Zu jeder Jahreszeit laden Terrasse und Garten zum Entspannen ein. Die musikalische Untermalung dazu kommt aus wetterfesten Lautsprechern. Elf Vertreter hat AUDIO zum Praxistest geladen.

Bose 151 Environmental Speakers

Dank beigepackten Wandhaltern, Schrauben und Dübeln sind die Bose-Lautsprecher schnell montiert; ein verzahntes, per Schraube sicher arretierbares Scharnier erlaubt die Ausrichtung des Lautsprechers, wenn auch nur in einer Achse: Bei liegender Montage lässt er sich vertikal schwenken, bei aufrechter Montage horizontal. Da Bose die Halter mit einem Kabeldurchlass bedacht hat, lassen sich dahinter eventuelle Unterputz-Kabel diskret zu Tage führen.

Hinter der fein perforierten Metallfront sitzen gleich drei der Bose-typischen 6-cm-Breitbänder in wetterfester Ausführung. Die 151 toleriert laut Anleitung Ganzjahres-Outdoor-Betrieb, arktische wie afrikanische Temperaturen, kalte Güsse mit dem Gartenschlauch und sogar Salzwasser-Nebel - wer die Firma kennt, ahnt, dass sie das nicht nur behauptet, sondern mit kreativ-fiesen Prüfmethoden auch ausprobiert.

Da das leicht bogenförmig angeordnete Treiber-Trio über das gesamte Frequenzband parallel läuft, sind winkelabhängige  Frequenzgang-Einbrüche nicht zu vermeiden. Je nach Hörplatz kann die 151 daher rund und vornehm bedeckt klingen, oder im ungünstigsten Fall der Musik - besonders Stimmen - eine deutlich nasale Färbung geben.

Ob das auf der Terrasse oder dem Achterdeck wirklich jemand stört, steht aber auf einem anderen Blatt. Jedenfalls ist die Bose-Box ausgesprochen pegelfest und mit einem Impedanzminimum von 6 Ohm zudem eine sehr gutmütige Last für den Verstärker - man kann, wenn es sein muss, auch zwei davon parallel an einen Endstufenkanal hängen.