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Komplettsystem Revox M100 - Markus Halbig, Geschäftsführer Revox

Der Bauhaus-Receiver: Das mitwachsende CD-Receiver-System M 100 (ab 4500 Euro) ist quasi die Quintessenz des modernen Revox: beliebig vielseitig und trotzdem ganz schön audiophil.

Markus Halbig, Geschäftsführer Revox

Markus Halbig (Geschäftsführer, links) und Entwicklungsleiter Wolfgang Kelpin ziehen schon seit langem die Strippen beim Edelhersteller Revox und entwarfen auch gemeinsam das M-100-Konzept.

stereoplay: Herr Halbig, bei Revox schwingt immer noch das Schweizer Element wie ein Mythos mit. Wie schweizerisch ist Revox überhaupt noch heutzutage?

Markus Halbig: Willy Studer hat Revox Ende 1970 verkauft. Einige
der neuen Besitzer sind zwar Schweizer, aber keineswegs alle. Die Schweiz ist noch ideelles Mutterland, aber es gibt dort keine Produktionsstätten mehr. Die liegen heute alle im Schwarzwald.

stereoplay: Sie selbst unterstreichen immer das "Made in Germany". Ist das in der globalisierten Welt von heute überhaupt durchzuhalten?

Markus Halbig: Aber ja. Unsere Zulieferer sitzen sogar fast alle rund um uns herum im Schwarzwald. Wir können zwar unmöglich alles selber machen, achten aber strengstens darauf, dass möglichst viele Bauteile aus Deutschland oder wenigstens aus Europa kommen.

stereoplay: Ein großer Teil des Mythos Revox basiert auf den vielen Topgeräten der 70er und 80er Jahre. Können Sie die noch alle reparieren?

Markus Halbig: Ja, bis auf kleinste Ausnahmen. Nur bei den Tonbändern beziehungsweise deren Tonköpfen wird es schwieriger. Noch haben wir genug. Aber wenn die weg sind, ist es vorbei. Weltweit gibt es niemanden, der sie noch fertigen kann.