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300.000 Dollar-Handy Celsius X VI II LeDIX Tourbillon

von Wolfgang Bauernfeind

Sehr teure Handys bzw. Smartphones kosten im Höchstfall um 1000 Euro. Und das, weil sie die neueste und beste Ausstattung in sich tragen, die der Markt gerade hergibt. Sicherlich sind diese 1000-Euro-Smartphones auch superb verarbeitet. Aber das war es dann wirklich schon, was die Argumentation des hohen Preises angeht. Was muss ein Handy erst können, wenn der Hersteller satte 300.000 Euro dafür verlangt?

Sicher ist auf jeden Fall, dass sich der Schwerpunkt ganz klar Richtung Verarbeitungsqualität verschiebt. Beim Celsius X VI II LeDIX findet man viel Titan und Leder zu einem Klapphandy verarbeitet. 600 mechanische Teile wanderten in die Uhr, die im Gehäuse sitzt und deren Innenleben man durch eine Glasscheibe ausführlich bewundern kann. Diese wird über eine Krone aufgezogen - wie bei normalen Uhren - oder sie nutzt die Bewegungsenergie des Handys bzw. einen Mechanismus, der beim Öffnen des Handys aktiviert wird. Ein Ladegerät, eine Freisprecheinrichtung und ein Schulterholster (!!) gehören zu dem Handy. Alles natürlich im Stile des Handys. Schnödes Plastik sucht man vergeblich. Aber auch auf Gold und Diamanten wurde ausnahmsweise mal verzichtet.

Wie bei den meisten Luxus-Handys üblich verfüht auch das Celsius gerade mal über eine Basisausstattung: Telefonie, SMS, proprietärerer Webbrowser, Musikplayer und 3,2-Megapixel-Kamera. Kein UMTS. Wir sind uns sicher: Auch dieses Handy wird seine Käufer finden.

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