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4,4 Milliarden Euro: Mobilfunk-Frequenzen versteigert

von Wolfgang Bauernfeind
Mobilfunkfrequenzen

Ende der Auktion. Die Frequenzen für den drahtlosen Netzzugang zum Angebot von Telekommunikationsdiensten sind versteigert. Die Bieter: Telekom, O2, Vodafone und E-Plus.

Insgesamt wurden "nur" 4,4 Milliarden Euro für die Frequenzen ausgegeben. Analysten rechneten mit mehr. 41 Blöcke im Frequenzbereich um 800 MHz wurden versteigert. Der Bereich wurde frei, nachdem er nicht mehr von analogen Fernsehsignalen belegt wird. Seither wird der Bereich auch "Digitale Dividende" genannt. Frequenzen um 800 MHz eignen sich besonders gut, um große Entfernungen zu überbrücken und einen hohen Datendurchsatz zu erreichen. Die Mobilfunkanbieter wollen die Frequenzen nutzen, um erstens ländliche Gebiete mit Netz zu versorgen und zweitens eine nächste Generation von kabellosen Breitbandnetz aufzubauen. LTE (Long Term Evolution) soll der Mobilfunkstandard von Morgen vor allem für schnelle Daten werden.

Vodafone holte sich bei der Auktion 12 Frequenzblöcke für 1,4 Milliarden Euro, Telefónica O2 kaufe 11 Blöcke für 1,38 Milliarden, die Telekom 10 für 1,3 Milliarden und E-Plus begnügte sich mit 8 Blöcken für 284 Millionen Euro. 

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