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Apps aus dem Baukasten: Google bringt "App Inventor"
Das Bauen von Apps war bisher nur versierten Programmierern vorenthalten. Software Developers Kits mussten verwendet werden, um aus vielen Zeilen Code eine veritable App zu machen.
Immer wieder tauchten aber auch so genannte App-Baukästen auf, mit denen auch Lischen Müller ihre eigene App zusammenklicken konnte. Meist kam nicht mehr dabei heraus als ein simpler RSS-Reader. Apple verbot solcherleich Apps sogar gänzlich (wegen Überflutung), während Nokia über dem Ovi app wizard seinen Ovi Store mit eben solchen Reader-Apps aufpumpen lässt.
Aus Baustein für Baustein wird eine App
Keine Programmierkenntnisse nötig
Weiter behauptet Google, dass man zum Erstellen einer App kleinerlei Programmierkenntnisse brauchen würde. Man baut sich alles aus den Bausteinen zusammen. Ein Grundwissen für die Funktionsweisen von Applikationen sollte man allerdings schon haben. Denn es gibt Bausteine für das Verhalten von Speichervorgängen, für das Wiederholen von Aktionen und eben auch Bausteine für Schnittstellen - etwa zu Twitter. Die ausführlichen Anleitungen sollte man vorher studieren, wenn man eine umfangreichere App erstellen möchte. Ein Gespür für Ästhetik kann ebenfalls nicht schaden, denn auch die grafische Oberfläche will ein ansprechendes Design über den App Inventor bekommen. Einen kleinen Haken gibt es allerdings beim App Inventor: Einen Emulator bzw. Simulator gibt es noch nicht. Die selbsterstellte App kann man nur auf einem per USB angeschlossenen Android-Smartphone ausprobieren.
So sieht die Oberfläche des App Inventors aus.
Einen kleinen Einblick in den App Inventor bekommt man in einem Video auf Youtube .
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