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Videochat mit Fring über 3G-Netz: Funktioniert auf dem iPhone 4
Zugegeben: Einen Vorstoß in Richtung Videochat auf dem iPhone 4 hätten wir zuerst von Skype erwartet. Jetzt zeigt uns der Multimessenger Fring, wo der Hase läuft.
"Facetime", der Videochat auf dem iPhone 4, wollte uns Steve Jobs als innovatives Feature verkaufen. Videotelefonie gibt es seit etwa 5 Jahren - theoretisch. Es fristet seither jedoch ein Schattendasein, da Datentarife und Applikationen, Kompatibilität und Verbreitung einfach noch nicht so weit waren. Oder kurzum, die Funktion einfach nicht "schön" integriert wurde. Wahrscheinlich wird die Funktion nun mit dem iPhone 4 erfolgreich - die Zeit und die Technik wäre reif, die Integration ist appletypisch "schön". Was die Akzeptanz der Nutzer angeht, steht auf einem anderen Blatt.
Doch was ist das? Bei der Präsentation verkündet Jobs, dass Facetime nur über WLAN funktioniere. Über das Datennetz unterwegs könne man evtl. "später" von Angesicht zu Angesicht plaudern. "Wer braucht dazu schon Apple", dachte man sich, wo es doch zum Beispiel ein Skype gibt, dass uns ebenfalls schon seit Jahren mit Kompetenz in Sachen Videotelefonie - halt eben auf dem PC - erfreut. Messaging auf dem iPhone beherrscht Skype aus dem FF, da wird doch wohl der Schritt zur Videotelefonie nicht mehr so groß sein. Doch den ersten Schritt macht nun Multimessenger Fring und erweitert das iPhone 4 genau um die Funktion, die uns Apple-Guru Jobs aus noch unbekannten Gründen vorenthält. Videochat über das 3G-Netz. Und zwar nicht nur von iPhone 4 zu iPhone 4, sondern eben auch von iPhone 4 zu Android-, Symbian- oder anderen Mobilfunkgeräten.
Gleich drei I-Tüpfelchen - wenn man so will - setzt Fring der neuesten Version seiner App auf. iOS 4-Nutzer kommen nun auch bei Fring in den Genuss von Multitasking und können Fring im Hintergrund weiterlaufen lassen. Sobald neue Nachrichten hereinkommen, meldet sich Fring zu Wort, auch wenn gerade eine andere App im Vordergrund läuft.
Fring vereint nun Tweets, Chats, Anrufe und Facebook-Updates in einem chronologischen "Stream" und verwendet dafür das schöne Wort cross-community-communication das die Funktion treffendst beschreibt.
Auch das Adressbuch profitiert von dieser cross-community-communication, denn es beinhaltet nun die Freunde aus den Social Networks und mappt sie mit den bisherigen Kontakteinträgen.
Gleich geblieben ist die hohe Kompatibilität zu den verschiedensten Messenger-Clients wie z.B. MSN, google talk, ICQ oder AIM und eben auch zu Diensten wie Facebook, Twitter und LastFM. Die Fring-App gibt es in der neuen Version mit Videochat ab sofort kostenlos im App Store.
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