Kommunikation

Allo: Googles intelligenter Messenger gestartet - Sicherheitsbedenken von Edward Snowden

Allo ist gestartet und ist jetzt in Deutschland verfügbar. Praktisch scheint der intelligente Chat-Assistent. Doch Edward Snowden rät von der Messenger-App ab.

SMS

© Vodafone

Viele Messenger-Anbieter streiten um die Gunst der Nutzer.

Update: Googles neuer Instant-Messenger Allo ist ab sofort für Android und iOS verfügbar. Seit Freitagnachmittag kann die Messaging-App aus dem Hause Google im jeweiligen deutschen App-Store heruntergeladen werden. Für Android wird zum Herunterladen und Benutzen mindestens die Android-Version 4.1 benötig. Für iOS Geräte mindestens iOS 9.1. Die App kann auch auf dem iPod Touch verwendet werden.

Nach dem Herunterladen und nachdem man die App geöffnet hat, gewähren Sie dem Messenger einige Zugriffsrechte. Das wären zum Beispiel die Kontakte. Anschließend bestätigen Sie Ihre Mobiltelefonnummer. Dazu geben Sie diese in das vorgesehene Feld ein und erhalten darauf einen Code (Token) per SMS zugeschickt. Diese 6-stellige Zahl geben Sie in den Messenger ein. Anschließend ist die Nummer bestätigt. Nachdem Sie Ihren Namen eingegeben haben und optional ein Profilbild gewählt haben, können Sie Allo nutzen. 

Originalmeldung vom 22.09.2016

Der bereits auf der Google Entwicklermesse I/O vorgestellte Messenger ist da. Allo ist allerdings erst einmal nur für Android und nur im US-Play-Store verfügbar. Die App wird aber in den kommenden Tagen auch für europäische Nutzer bereit stehen. Für hierzulande Interessierte gibt es die Möglichkeit, sich beim Erscheinen der App benachrichtigen zu lassen.

Ein Highlight des neuen Messengers ist unter anderem der eingebaute Chat-Assistent. Mit diesem kann der Nutzer Informationen über Google beschaffen und diese direkt mit dem Kommunikationspartner im Chat austauschen. Dies funktioniert mit dem Tag @google oder über die Sprachasteuerung. Der Assistent kann dann über Google Informationen zu Restaurants und Hotels suchen oder Wetterinformationen abrufen. Außerdem kann man mit ihm YouTube Videos finden oder Mini-Spiele im Chat spielen.

Momentan spricht der Google-Sprachassistent von Allo nur Englisch, soll aber in Zukunft auch andere Sprachen wie beispielsweise Deutsch beherrschen. Der Konzern sieht ebenfalls vor, den Assistenten künftig in andere Google-Produkte einzubauen.

Lesetipp: Google Pixel-Smartphones kommen im Oktober

Snowden warnt vor Allo                                     

Der NSA-Whistleblower Edward Snowden warnt auf dem Blogging-Dienst Twitter stattdessen ausdrücklich vor dem neuen Google-Messenger. Ihm machen besonders die Verschlüsselungs-Einstellungen Sorgen. Denn trotz diesen könnten alle gesendeten Nachrichten der Polizei, wenn sie danach verlange, zur Verfügung gestellt werden. Snowden empfiehlt statt dem neuen Google-Messenger Allo die Verwendung der Instant-Messenger Signal in Verbindung mit Tor.

Der Whistleblower Edward Snowden auf Twittter über Allo

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