iPhones 2017

iPhone 8 und iPhone X: Schnelles Laden nur mit teurem Zubehör

Die neuen iPhones lassen sich nur mit speziellem Zubehör besonders schnell aufladen. Außerdem passt Apple die Preise der iPad-Pro-Modelle und des iPhone SE an.

Apple

© Apple

Beim iPhone X verzichtet Apple erstmals auf den typischen Home Button.

Stolz hat Apple am 12. September auf dem Apple-Event in Cupertino die neuen iPhones präsentiert. Tim Cook nannte das iPhone 8 sogar einen großen Schritt nach vorne. Das Unternehmen spendiert den neuen Smartphones unter anderem bei der Stromversorgung eine neue Ausstattung. So ist das iPhone X nach Qi-Standard kabellos aufladbar. Eine Ladestation namens AirPower wird Apple dafür noch nachreichen. Ebenfalls sind sowohl iPhone 8 (Plus) als auch iPhone X mit einer Schnellladefunktion ausgestattet. Um diese adäquat nutzen zu können, ist jedoch teures Zubehör notwendig. 

Schnelles Laden nur mit Zubehör

In 30 Minuten sollen iPhone 8 (Plus) und iPhone X laut technischen Daten bis zu 50 Prozent geladen werden können. Doch das Nadelöhr ist hierbei das Netzteil. Ein Blick ins Kleingedruckte verrät, dass man bei Apple für diese Funktion noch einmal Geld lassen muss. So wurde die schnelle Aufladung mit den Apple-USB-C-Netzteilen 29W, 61W und 87W getestet. Der kleinste Power Adapter mit 29 Watt kostet im Apple Shop 59 Euro. Dazu muss noch ein USB-C auf Lightning Kabel gekauft werden, was dem Netzteil nicht beiliegt und in der günstigsten Version weitere 29 Euro kostet. 

Wer also Apples schnelle Ladefunkion bei den neuen iPhones nutzen möchte, bestellt sich am besten Netzteil und Kabel für zusammen 88 Euro zum Gerät dazu. Wenigstens Besitzer eines aktuellen MacBooks können sich den Kauf eines Netzteils sparen, da ein schnellladefähiger Power Adapter bereits ihrem Gerät beiliegt.

Lesetipp: iPhone 8 (Plus) und iPhone X reservieren und vorbestellen

Apple hebt Preise für iPad Pro und senkt sie für iPhone SE

Apple hat die Vorstellung der neuen iPhones auch dazu genutzt, die Preise für das iPhone SE und die iPad-Pro-Modelle anzupassen. Bei Letzteren muss man für mehr Speicher ab sofort tiefer in die Tasche greifen. 

Die 64-GB-Versionen des iPad Pro mit 10,5 Zoll und 12,9 Zoll kosten weiterhin 729 Euro beziehungsweise 899 Euro. Für das 10,5 Zoll iPad Pro mit 256 GB sind nun 899 Euro, mit 512 GB 1.119 Euro fällig. Das größere 12,9-Zoll-Tablet kostet mit 256 GB nun 1.069 Euro und mit 512 GB aktuell 1.289 Euro. Die Preissteigerung entspricht jeweils 70 Euro.

Genau diesen Betrag geht es beim iPhone SE in die entgegengesetzte Richtung. 32 GB interner Speicher kosten ab sofort 409 Euro, 128 GB nun 519 Euro.

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