Apple-Quartalszahlen

Apple meldet Rekordumsatz bei sinkenden iPhone-Verkäufen

Apple vermeldet Rekorde bei Gewinn und Umsatz im letzten Quartal. Einen Wermutstropfen gibt es aber beim Blick auf die iPhone-Verkaufszahlen.

iPhone X Kamera mit Display

© Apple/ Bearbeitung connect

Trotz sinkender Absatzzahlen konnte Apple im letzten Quartal neue Rekorde verbuchen.

Das Weihnachtsgeschäft lief gut für Apple: Der Konzern hat am Donnerstag die aktuellen Quartalszahlen vorgestellt, die sowohl bei Umsatz als auch Gewinn neue Rekorde aufweisen. Im Vergleich zum Vorjahresquartal konnte Apple seinen Gewinn um 12 Prozent auf rund 20 Milliarden US-Dollar steigern. Auch der Umsatz stieg von 78,35 Milliarden US-Dollar im Vorjahr auf die neue Rekordmarke von 88,3 Milliarden US-Dollar.

Auch die Umsätze bei den iPhone-Verkäufen sind gestiegen, von 54,4 auf 61,6 Milliarden US-Dollar. Allerdings ging der Absatz an Geräten zurück: Apple verkaufte im letzten Quartal mit 77,3 Millionen Einheiten fast eine Million iPhones weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Grund dafür könnte der späte Verkaufsstart des iPhone X sein. Statt im September, wie sonst üblich, kam das aktuelle Apple-Topmodell erst im November auf den Markt. Doch auch der hohe Verkaufspreis könnte abschreckend für die Kunden gewesen sein.

Gleichzeitig ist der hohe Preis des iPhone X, das in Deutschland ab 1149 Euro verkauft wird, vermutlich einer der Gründe, warum Apples Umsatz trotz des geringeren Geräte-Absatzes dennoch gestiegen ist. Apple CEO Tim Cook zeigte sich bei der Verkündung der Quartalszahlen jedenfalls begeistert und freute sich über „das stärkste Quartal in der Geschichte von Apple.“ Das iPhone X habe die Erwartungen übertroffen und sei „seit der Auslieferung im November jede Woche unser meistverkauftes iPhone.“

Apples Prognose für das laufende Quartal fällt dagegen deutlich geringer aus. Apple rechnet mit einem Umsatz zwischen 60 und 62 Milliarden US-Dollar. Angeblich will Apple auch die Produktion des iPhone X zurückfahren. Wie die japanische Wirtschaftszeitung Nikkei​ berichtet, sollen statt der ursprünglich geplanten 40 Millionen nur 20 Millionen Geräte zwischen Januar und März​ produziert werden. Grund dafür sollen die geringeren Verkaufszahlen im Weihnachtsgeschäft sein.​

Apple iPhone X im Unboxing

Quelle: connect
Wir haben Apples neues iPhone X ausgepackt.

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