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Blau.de: Tagesflat und Social Business
Blau.de erweitert sein Produktportfolio und blickt dabei auch über den Tellerrand hinaus: Zum einen gibt es im Kerngeschäft Mobilfunk ab morgen eine Tagesflat für mobiles Surfen. Zum anderen wenden sich die drei Gründer des Providers jetzt dem "Social Business" zu.
Martin Ostermayer, Thorsten Rehling und Dirk Freise investieren neuerdings in die Help Group GmbH, um dem sozialen Unternehmen "beim Aufbau einer effizienten Spendenkultur" zu helfen, wie es in einer Mitteilung der Help Group heißt.
Es geht darum, neue Produkte wie beispielsweise die "Help Card", den "Help Scheck" oder den "Help Coupon" einzuführen und umzusetzen. Die Einnahmen kommen den registrierten Organisationen auf dem Spendenportal www.helpdirect.org zugute.
Die dortige Datenbank umfasst Informationen von mehr als 700 Hilfsorganisationen mit Projekten in 130 Ländern. "Die Nutzung des Dienstes ist kostenlos, die Spenden fließen direkt den Hilfsprojekten zu", erklärt Help-Direct-Geschäftsführer Harald Meurer.
In diesem Sommer hatte sich Blau.de bereits einem weiteren Geschäftszweig zugewandt: Unter der Marke Blux verkauft das Hamburger Unternehmen nun Ökostrom und Gas und ist damit auch zum Energieversorger geworden. Seit vorigem Jahr gehört Blau.de dem niederländischen E-Plus-Mutterkonzern KPN.
Ab morgen Tagesflat für mobiles Surfen
Im Kerngeschäft Mobilfunk orientiert man sich indes an den Mitbewerbern. Mit der Tagesflat für mobiles Surfen sind schon viele andere Provider auf dem Markt - ab morgen, 1. Oktober, nun auch bei Blau.de.
Die 24-Stunden-Flat funktioniert nach dem Prepaidprinzip und kostet 2,40 Euro pro Tag. Allerdings steht sie nur Blau.de-Kunden zur Verfügung und gilt somit nur in Verbindung mit dem Blau.de-Einheitstarif. Der notwendige Datenstick kostet einmalig 79 Euro.
Die maximale Download-Geschwindigkeit liegt bei 384 Kbit/s. In den Regionen, in denen E-Plus HSPA testet, auch mehr. An anderen Orten, in denen das E-Plus-Netz noch nicht ausgebaut ist, geht es nur via GPRS oder EDGE. Ab einem Gigabyte Datenvolumen drosselt der Provider auf GPRS-Niveau herunter.
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