E-Book-Prozess

Apple wegen Preisabsprachen verurteilt

Ein US-Gericht hat Apple schuldig gesprochen im Jahr 2010 mit Verlagen überhöhte Preise für E-Books abgesprochen zu haben. Das Strafmaß ist noch offen, Apple will in Berufung gehen.

Überhöhte E-book Preise bei Apple

© Hersteller/Archiv

Überhöhte E-book Preise bei Apple

Mit der Einführung des iPad wollte Apple ein attraktives Angebot an E-Books bereitstellen und vor allem Amazon, dem dominierenden Marktführer bei E-Books, paroli bieten. Dazu habe sich Apple laut dem am Mittwoch verkündeten Urteil mit fünf Verlagen über erhöhte Preise geeinigt.

Konkret hatten sich die Verlage dazu verpflichtet, ihre E-Books in anderen Shops nicht günstiger anzubieten als im iBook-Store von Apple. Dafür hatte Apple den Verlagen das Recht eingeräumt, die Preise selbst zu bestimmen.

Worum es geht? Ein Zitat von Steve Jobs aus Walter Isaacsons Biografie über den verstorbenen Apple-Gründer bringt Apples Sicht der Dinge auf den Punkt: "Amazon hat's verkackt: Sie fingen an Bücher unter dem Einkaufspreis zu verkaufen. Die Verlage haben das gehasst. Sie befürchteten die gebundenen Ausgaben nicht mehr verkaufen zu können. Und lange bevor Apple auf den Plan trat, fingen die Verlage an ihre Bücher vor Amazon zurückzuhalten. Wir haben den Verlagen gesagt: Ihr setzt die Preise, wir bekommen unsere 30 Prozent, und, ja, der Kunde zahlt etwas mehr, aber das wollt ihr ja eh." 

Release des nächsten Apple-Tablets ab Oktober 2013 möglich  (PC Magazin)

Die betroffenen Verlage Hachette, Macmillan, Haper Collins, Simon & Schuster und Penguin ließen es nicht auf ein Urteil ankommen und hatten sich zuvor schon auf Vergleiche eingelassen. Über die Höhe der Strafe und des Schadensersatz wurde im aktuellen Urteil noch nicht entschieden. Apple will gegen das Urteil in Berufung gehen.

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