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EU: günstigere Roaming-Kosten für Handys
Der Industrieausschuss des EU-Parlaments hat die Vorschläge der EU-Kommission bezüglich den Handy- Telefon-, SMS-, und Datenpreisen teilweise angenommen. Demnach darf eine Gesprächsminute innerhalb der EU ab Ende Juni 2010 höchstens 40 Cent plus Mehrwertsteuer kosten. Bisher sind es 46 Cent pro Minute.
Für einen angenommenen Anruf dürfen die Provider dann höchstens 16 Cent pro Minute ohne Mehrwertsteuer abrechnen. Außerdem legte der Ausschuss fest, dass die Netzbetreiber die Gespräche ab der ersten Sekunde im Sekundentakt abrechnen müssen. Die EU-Kommission hatte die sekundengenaue Abrechnung ab der 31. Sekunde vorgeschlagen.
Der Industrieausschuss stimmte dem Vorschlag der EU-Kommission zur Reduzierung von SMS-Preisen zu. Ab dem 1. Juli 2009 soll eine Kurznachricht aus dem EU-Ausland maximal elf Cent zuzüglich Mehrwertsteuer kosten dürfen.
Auch das mobile Surfen im Internet soll günstiger werden: Großkunden sollen höchstens 50 Cent pro MByte zahlen. Daten-Roaming soll künftig auf KByte-Basis abgerechnet werden. Um so genannten Rechnungsschocks zuvorzukommen, sollen User ab Juli 2010 zudem ein Kosten-Limit angeben können, ab dem die Datenübertragung nicht mehr möglich ist.
Der Parlamentsausschuss will die Preisregulierung am 30. Juni 2012 auslaufen lassen, die EU-Kommission wollte die Regelung bis Mitte 2013 beibehalten. Auch weitere Preisreduzierungen für 2011 und 2012 wollte der Ausschuss noch nicht verabschieden.
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