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EU streitet weiter über Roaming
Die Parlamentsabstimmung über die Obergrenze für Roaming-Gebühren wird möglicherweise auf den 21. Mai verschoben. Als Hauptstreitpunkt gab der österreichische Abgeordnete Paul Rübig die Tarifobergrenze an, die festlegen, wie viel ein Handy-Gespräch im Ausland künftig höchstens kosten darf.
In den maximalen Kosten für ein Auslandsgespräch liegen der EU-Ausschuss und die EU-Länder weit auseinander: Der Industrie-Ausschuss fordert eine Obergrenze von 40 Cent pro Minute für abgehende und 15 Cent pro Minute für ankommende Gespräche. Die EU-Regierungen befürworten eine Obergrenze von 60 Cent pro Gesprächsminute und 30 Cent für ankommende Anrufe.
Auch über den Zeitpunkt der Einführung der neuen Preise herrscht Uneinigkeit. EU-Kommissarin Viviane Reding will die Tarife zur diesjährigen Urlaubssaison einführen. Verschiedene EU-Länder sind dagegen und wollen den Mobilfunkbetreibern diesen Sommer noch mit den alten Roaming-Gebühren zugestehen.
Bei einem zentralen Punkt gab das Parlament nach: Nicht alle Handy-Kunden sollen demnach in die neuen Roaming-Tarife einbezogen werden. Als Alternative, so Rübig, müssten sich einige Kundengruppen ausdrücklich für den neuen Tarif entscheiden.
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