Project Glass

Google-Glass-Tester stehen fest

Google hat nach eigenen Angaben die 8.000 Beta-Tester der Augmented-Reality-Brille Google Glass ausgewählt. Bild-Chef Kai Diekmann ist dabei.

Google Project Glass, Datenbrille

© Google

Google Project Glass

Seit dieser Woche scheinen die 8.000 Teilnehmer festzustehen, die Google Glass im Rahmen eines Betatests ausprobieren dürfen. In die kommenden Tagen sollen an die Gewinner Einladungen für das so genannte Explorer Program verschickt werden.

Ende Februar hatte Google aufgerufen, sich mit dem Hashtag #ifihadglass auf Twitter oder Google Plus in kurzen Worten für die Teilnahme am Betatest zu bewerben. Scheinbar musste Google bereits Einladungen zurück nehmen, da einige ausgewählte Bewerber nicht die Teilnahmebedingungen erfüllten. So ist die Teilnahme auf Privatpersonen in den USA beschränkt. Unternehmen dürfen beispielsweise nicht teilnehmen.

Gleichzeitig weist Google darauf hin, dass keineswegs nur begeisterte Enthusiasten, sondern auch echte Skeptiker ausgesucht wurden. In einer E-Mail an Business Insider hat Google sechs Bewerbungen genannt, die scheinbar Gefallen funden haben. Darunter ein Tierpfleger, der mit Google Glass die Fütterung von Pinguinen aus seiner Perspektive filmen würde, oder ein Koch, der die Hektik in der Restautrantküche an einem Samstag Abend übertragen will.

Ganz normale Menschen also, will man meinen. Ein prominenter Google-Glass-Gewinner steht aber auch schon fest. Bild-Chefredakteur Kai Diekmann, der gerade in Palo Alto in den USA lebt, wird eine Brille bekommen.

InSight: Google Glass erkennt Personen

Die Gewinner müssen die Augmented-Reality-Brille, die Informationen aus dem Internet direkt ins Sichtfeld des Nutzers einblendet, per Sprachsteuerung bedient wird und über eine eigene Kamera verfügt, übrigens für 1.500 Dollar kaufen und auch persönlich abholen.

Google Glass: Erste Apps

Die Financial Times berichtet, dass die Brillen in den USA produziert werden sollen. In Santa Clara, Californien, soll laut Unternehmenskreise der chinesische Auftragsfertiger Foxconn, der beispielsweise auch das iPhone produziert, eine Produktionsstätte aufbauen. Damit könnte Google die Produktion von Google Glass leichter steuern und überwachen und gerade in der Anfangsphase Änderungen vornehmen.

Google hat diese Informationen nicht bestätigt und hält sich auch mit Informationen zum kommerziellen Marktstart von Google Glass zurück. Ende des Jahres, Anfang nächsten Jahres könnte es soweit sein.

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