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Höhere GEZ-Gebühren für Handys?
Die GEZ prüft derzeit neue Modelle für Gebühren. Momentan gibt es eine vergünstigte Gebühr für PC- und Handy-User, die keinen Fernseher und Radio angemeldet haben. Zwei Modellvorschläge gibt es, von denen einer das bisherige Modell ablösen soll.
Eine Pauschale pro Haushalt - etwa 18 Euro - würde alle Geräte abdecken, ob gewerblich oder Provat genutzt. Sie fiele aber auch an, wenn nur eine Gerätegattung (Handy, PC, TV oder Radio) vorhanden ist.
Die Alternative ist eine "modifizierte Geräteabgabe", die sich nach Vorhandensein der Gerätegattungen richten würde.
Zudem will die GEZ die Beweislast auf den Gebührenzahler abtreten. Künftig müsste der Kunde beweisen, dass er keines der Geräte besitzt. Bisher muss die GEZ diesen Beweis erbringen.
connect meint: Die Gebühren sind dann berechtigt, wenn über alle erwähnten Endgeräte auch Inhalte genutzt werden können, für dessen Erstellung das eingebrachte Geld verwendet wurde. Bei Handys sind wir davon noch relativ weit entfernt. Bei PCs tritt die häufige Nutzung solcher Inhalte nur in der Theorie ein. Eine hohe Pauschale für Nutzer, die nur Handy und/oder PC besitzen wäre in dem Sinne ungerechtfertigt.
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