Wireless Upgrade Kit für VR-Brille

HTC Vive wird kabellos

Die Virtual-Reality-Brille von HTC verliert ihre Kabel. Dank Wireless Upgrade Kit gibt es für HTC-Vive-Nutzer mehr Bewegungsfreiheit. In China läuft bereits die Vorbestellung.

HTC Vive, VR-Brille

© HTC

HTC Vive: Die Virtual Reality-Brille von HTC und Valve bekommt ein Upgrade: In Zukunft kann man auch kabellos mit der Brille spielen.

HTC Vive, die Virtual-Reality-Brille von HTC und Valve, erfährt eine Verbesserung: Mit dem Wireless Upgrade Kit können Vive-Nutzer zukünftig kabellos mit ihrer VR-Brille spielen. Am 11. November 2016 begann in China der Vorverkauf des Wireless-Adapter zu einem Preis von 200 US-Dollar.

Und das Upgrade für die HTC Vive kommt offenbar gut an: Innerhalb von 18 Minuten waren alle Kabellos-Adapter bereits vergriffen. Das berichtet die Seite uploadvr.com​. Der Versand des Wireless-Upgrade-Kits ist für Anfang 2017 geplant. Das Produkt selbst stammt nicht aus dem Hause HTC, sondern vom chinesischen Hersteller TPCast und ist mit dem Hinweis "Vive ready" gekennzeichnet. Der Funk-Adapter soll auch mit anderen VR-Brillen kompatibel sein.

Bisher bestand die Möglichkeit zum Vorverkauf des Wireless Upgrade Kits für HTC Vive nur in China. HTC will das Produkt jedoch bald auch global verfügbar machen.

Wireless-Bonus nun auch für HTC Vive

Während die HTC Vive technisch gut ankommt, schmälert ein Punkt den Spielspaß: die begrenzte Reichweite der Kabel sorgt für erhöhte Stolpergefahr. Generell wird der Kabelsalat bei Virtual-Reality-Brillen immer wieder von Usern bemängelt. Dass es auch ganz ohne Kabel geht, bewesen VR-Brillen-Modelle wie Samsung Gear VR​ oder Google Draydeam View​.

Die Kabelverbindung hat bei einer VR-Brille allerdings auch einen Vorteil: die Verzögerung bei der Bildübertragung wird verkürzt. Je geringer diese Verzögerung ausfällt, desto niedriger ist die Wahrscheinlichkeit, beim Spielen an Motion Sickness zu leiden, also im Grunde "seekrank" zu werden.

Beim neuen Wireless-Adapater für die HTC-Brille beträgt die Latenz laut TPCast weniger als zwei Millisekunden. Damit fällt sie kaum geringer aus als bei der verkabelten Version der HTC Vive (Test).

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