Smartphone-Sicherheit Interview: "Täter haben oft leichtes Spiel"
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connect: Wie groß ist die Bedrohung für Smartphone-Nutzer wirklich?
Ralf Benzmüller: Früher hatten sich Cyberkriminelle in puncto Schadcode-Entwicklung und Online-Attacken bevorzugt auf Windows-Betriebssysteme eingeschossen, mittlerweile ist auch Android in den Fokus der Täter gerückt.
In den vergangenen zwölf Monaten verzeichneten wir eine kontinuierlich ansteigende Anzahl von mobilen Schädlingen. Im letzten Jahr beobachteten wir einen Anstieg um das Achtfache und auch 2012 nimmt die Zahl der Android-Schädlinge weiterhin stetig zu.
Worin bestehen die Risiken?
Die Verbreitung von Schadcode für Android erfolgt primär durch manipulierte Apps. Diese werden üblicherweise über unseriöse Märkte verteilt.
In Googles Play Store sind wir also sicher?
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Dank einer Aktion von Congstar und G Data nutzen connect-Leser mit Android-Smartphone die Schutzsoftware Mobile Security 2 ein Jahr lang kostenlos - jetzt die connect-Ausgabe 9/2012 kaufen und 19,95 Euro sparen.Ein oft unterschätztes Risiko birgt der Verlust eines Smartphones oder Tablets. Denn wenn ein Mobilgerät in die falschen Hände gelangt, haben Unbefugte Zugriff auf persönliche Daten. Hier sollte man auf Sicherheitslösungen setzten, die einen Passwortschutz für Apps und eine Fernlöschfunktion anbieten.
Werden die tatsächlichen Gefahren nicht übertrieben?
Für Cyberkriminelle sind Smartphones und Tablets aufgrund ihrer weiten Verbreitung mittlerweile ein lohnendes Angriffsziel. Die Anzahl der mobilen Schädlinge ist aktuell zwar noch nicht vergleichbar mit dem Aufkommen von Schadprogrammen für Windows, sie steigt aber gerade für Android kontinuierlich an. Einige Nutzer verkennen das Gefahrenpotenzial, wodurch die Täter oft leichtes Spiel haben.
Was sollte man außer dem Einsatz einer Schutz-App noch beachten?
Nutzer sollten die Sicherheitseinstellungen überprüfen und wenn nötig abändern. So sollte etwa die Kennwortabfrage beim Lösen der Tastensperre aktiviert sein.
Standard-Passwörter sollten durch individuelle ersetzt werden, Betriebssystem und Apps mit Updates immer auf dem aktuellen Stand gehalten werden.
Und Apps sollte man nur aus vertrauenswürdigen Quellen wie Google Play oder den App Stores der Hersteller beziehen. Bei der Auswahl helfen Kommentare und Bewertungen anderer Nutzer in den App-Märkten
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