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ITK-Branche erwartet Umsatzplus in 2008
Zuversichtlich geht die deutsche Hightech-Industrie ins neue Jahr. Nach einer Umfrage des Branchen- verbandes Bitkom wird sie in 2008 ein gutes Umsatzplus erzielen. Danach erwarten 78 Prozent der Unternehmen steigende Umsätze, 16 Prozent rechnen mit einem stabilen Geschäft und nur sechs Prozent gehen von sinkenden Umsätzen aus.
"Die Aussichten für die ITK-Branche sind gut", sagt Bitkom-Präsident August-Wilhelm Scheer. "Die Nachfrage von Wirtschaft, Staat und Privatkunden nach modernen Informations- und Kommunikationssystemen wird auch im kommenden Jahr kontinuierlich wachsen." Am stärksten gefragt werden Computer, Software und IT-Dienstleistungen sein.
Schon das Jahresendgeschäft 2007 verläuft nach Angaben der Unternehmen erfolgreich. Ein Viertel der Anbieter von Hightech-Produkten und -Diensten rechnen mit einem besseren Weihnachtsgeschäft, 70 Prozent erwarten Umsätze auf Vorjahresniveau. Immerhin hatten im vergangenen Jahr hatten viele Verbraucher größere Anschaffungen wegen der damals anstehenden Mehrwertsteuererhöhung vorgezogen. Am stärksten gefragt sind im aktuellen Weihnachtsgeschäft Flachbildfernseher, Multimedia-Handys und Digitalkameras. Ebenfalls beliebt sind Navigationssysteme und Multifunktionsgeräte, aber auch Software.
In diesem Jahr hat sich auch die Beschäftigungssituation in der IT-Branche deutlich verbessert. 56 Prozent der befragten Unternehmen stellen zusätzliche Mitarbeiter ein und nur fünf Prozent müssen Arbeitsplätze abbauen. Vor allem Software-Häuser und IT-Dienstleister würden intensiv nach neuen Mitarbeitern suchen. Die besten Aussichten hätten Programmierer und IT-Manager mit Hochschulabschluss. Eine Ausnahme bei der Beschäftigungsentwicklung bildet der Telekommunikationssektor, der zurzeit einem scharfen Preiswettbewerb ausgesetzt istDie .
Die drängenden Themen für 2008
Im kommenden Jahr müssen laut der Bitkom die Themen Bildung und Zuwanderung angegangen werden, um den andauernden Expertenmangel in der Branche in den Griff zu bekommen. Ebenfalls auf der Agenda 2008 steht das Thema Umwelt- und Klimaschutz. Die Hersteller sind aufgerufen, die Energieeffizienz der Geräte weiter zu verbessern.
Ein wichtiges Thema bleibt die Sicherheit. Scheer: "Das reicht vom Schutz vor PC-Viren und Phishing bis zu großen gesellschaftspolitischen Fragen wie der Diskussion um Online-Durchsuchungen von Computern oder der Einführung des biometrischen Personalausweises."
Im Fokus steht 2008 auch die Telekommunikations- und Medienpolitik. Mit dem Fernsehen per Internet oder Handy entstehen neue Formen der Mediennutzung, die im Spannungsfeld zwischen Rundfunk-, Telekommunikations- und Internetrecht lägen. Hier gelte es, Regelungen zu finden, die eine zügige Entwicklung dieser Märkte ermöglichen.
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