MacBook Pro Zubehör

MacBook Pro: Apple reagiert mit Preissenkungen auf Kundenkritik

Apple-Kunden zeigen Verdruss beim neuen MacBook Pro. Der Konzern reagiert und senkt die Preise für das benötigte Zubehör.

Aktueller Hinweis von Apple auf Sonderpreise für Zubehör

© Apple

Apple weist auf seiner Homepage auf Sonderpreise für USB-C- und Thunderbolt-3-Zubehör hin.

Im neuen MacBook Pro von Apple sind vier USB-C-Ports verbaut, aber keine weiteren Anschlüsse. Dies erschwert den Anschluss älterer Apple-Geräte und -Kabel an das Notebook, die nicht über USB-C verfügen. Die Lösung sind diverse teils kostspielige Adapter, die man hinzu kaufen muss, um sein iPhone, ein Display mit HDMI-Anschluss oder SD-Karten wie gewohnt am Notebook nutzen zu können. Nutzer witzeln in den sozialen Netzwerken bereits, dass Apple sein Hauptaugenmerk aufs Adaptergeschäft verlagert. So auch​ Drew Breunig von der Marketing-Plattform PlaceIQ​, der insgesamt 17 Dongles in Apples Angebot gezählt hat (siehe Tweet am Ende des Artikels).

Bei allem Humor, den die Apple-User auch beweisen, kommen die scheinbar endlose Anreihung von Adapter an Adapter und die damit verbundenen Kosten bei der Allgemeinheit nicht gut an. Darauf hat Apple nun reagiert und die Preise für einige Kabel und Adapter für einen begrenzten Zeitraum gesenkt. Unter den vergünstigten Produkten sind zum Beispiel der USB-C-auf-USB-Adapter​, der bereits für 9 Euro zu haben ist und das USB-C-auf-Lightning-Kabel​, das von 29 Euro auf 25 Euro gesenkt wurde. Das Angebot von Apple gilt noch bis zum 31. Dezember 2016.

Für Kunden könnte das ein Signal sein, jetzt noch schnell zuzuschlagen, solange die Rabatte zu haben sind. Gleichzeitig ist die kurzzeitige Preissenkung nicht einfach als großzügige Geste gegenüber den Apple-Kunden zu verstehen: Für Apple selbst bietet sie noch einmal die Gelegenheit, zusätzlichen Umsatz pünktlich zum Weihnachtsgeschäft zu erzielen. Denn auch andere Hersteller wittern ihre Chance: Mit dem neuen Design des MacBook Pro ist zum Beispiel auch der beliebte MagSafe-Anschluss​​ verloren gegangen. In diesem Fall ist der Anschluss zwar keine Notwendigkeit, aber dennoch praktisch. Der US-Hersteller Griffin hat daher das MagSafe-Prinzip mit einem Adapter imitiert​. Von Apple selbst gibt es dazu noch kein eigenes Produkt. Damit ist die Preissenkung von Apple vielleicht auch ein Versuch, mit eigenem Zubehör Umsatz zu machen, bevor andere Hersteller in die Bresche springen, um am MacBook Pro mitzuverdienen.


Tweets von Drew Breunig

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