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Malware und Spam kommen verstärkt per Mail
Laut dem Unternehmen Cyberoam, das sich auf identitätsbasierte Unified Threat Management-Lösungen (UTM) spezialisiert hat, greifen Cyber-Kriminelle wieder verstärkt auf E-Mails zur Verbreitung von Malware zurück. Das steht im zweiten Internet Threats Trend Report 2009 des Unternehmens.
Auch beim Spam wird demnach wieder mehr auf bewährte Methoden wie Image-Spam gesetzt. Wichtiger wird beim Versand von Spam- und Betrugs-Mails dem Report zufolge die Verifikation von E-Mail-Nachrichten.
Im Internet Threats Trend Report stellt Cyberoam außerdem fest, dass Cyber-Kriminellen den Usern dorthin folgen, wo diese am meisten aktiv sind. Demnach gab es einen erheblichen Anstieg von Malware auf beliebten Video-Streaming und Community-Seiten. Vor allem, so Cyberoam, wird dabei auf ein mangelndes Sicherheitsbewusstsein der User gesetzt.
In den letzten 18 Monaten lag der Fokus der Cyber-Kriminellen dagegen verstärkt auf USB-Sticks und anderen Methoden, um Malware in Unternehmen zu verbreiten. Der Anteil von schädlichen E-Mails sei dagegen vergleichsweise gering gewesen. Im Juni 2009 kam es dem Report zufolge dann zu einem explosionsartigen Anstieg von Malware im E-Mail-Verkehr.
Cyberoam verzeichnete im zweiten Quartal außerdem einen deutlichen Anstieg bei Malware für Mac OS. Verbreitete Trojaner sollen mittlerweile in Varianten für Windows und Mac auf den entsprechenden Webseiten angeboten werden. Das Betriebssystem wird automatisch erkannt, der User lädt dann per Klick auf die Links entweder EXE- oder DMG-Dateien herunter.
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