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Mobile Zukunft: Vodafone setzt LTE um
Vodafone setzt künftig auf LTE, der mobilen Breitbandlösung der nächsten Generation. Zusammen mit Nokia Siemens Networks (NSN) führt der Provider nun Tests durch, die schließlich zum kommerziellen Einsatz auf dem Mobilfunkmarkt führen sollen.
NSN bietet dazu seine bereits in diversen Feldversuchen erprobte LTE-Plattform mit einer vollständig IP-basierten Netzwerkarchitektur an. Laut den beiden Kooperationspartnern zeichnete sie sich durch eine bessere Skalierbarkeit und ein günstigeres Kosten-/Nutzenverhältnis gegenüber einer heutigen Netzarchitektur aus.
Sie unterstützt mobile Multimedia-Breitbanddienste mit extrem hohen Datenraten und ist schon heute darauf vorbereitet, das erwartete hundertfache Aufkommen an Datenverkehr zu bewältigen. Herzstück der Infrastruktur sind kleine, modular aufgebaute "Flexi Multimode"-Basisstationen, die sich laut Entwickler durch eine hohe Energieeffizienz auszeichnen.
HDTV-Streamings übers mobile Breitband
LTE kann dadurch für kürzere Verzögerungszeiten und höheren Datendurchsatz und damit für erheblich mehr Komfort bei mobilen Datenanwendungen sorgen. Dies werde bei Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 173 Megabit pro Sekunde im Downlink und 58 Megabit pro Sekunde im Uplink deutlich spürbar. Bei diesen Maximalraten sind auch HDTV-Streamings übers mobile Breitbandnetz möglich.
Des Weiteren denkt Vodafone in puncto Anwendungen an fern gesteuerte Webcams oder Multiuser-Multimedia-Kommunikation mit Voice over IP (VoIP). Darüber hinaus kann die so genannte "Voice Call Continuity"-Lösung von Nokia Siemens Networks eingesetzt werden, bei der die Kommunikation nahtlos und automatisch zwischen WLAN und regulärem Mobilnetz übergeben wird, wenn die Benutzer die Grenzen des jeweiligen Abdeckungsbereiches überqueren.
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