Project Ara

Googles modulares Phone Ara kommt im Januar 2015

Google hat jetzt den Start seines ersten Modul-Phones aus dem Project Ara für Januar 2015 angekündigt. Alle Infos zum Project Ara

Google Projekt Ara,

© Screenshot,

Projekt Ara: Google stellt MDK für Entwickler vor

Im Januar wird Google sein erstes modular aufgebautes Ara-Smartphone vorstellen, kündigte das Unternehmen gestern auf der Entwicklerkonferenz zum Project Ara an. Bereits im Dezember wird Google ein Android-Update für Ara-Smartphones vorstellen.

Das Project Ara setzt auf einen modularen Aufbau von Smartphones. Fester Bestandteil eines Ara-Phones ist ein Grundgerüst, zu dem es diverse Module gibt, mit denen Kunden die gewünschte technische Ausstattung ihres Ara-Phones individuell und sehr unkompliziert zusammenstellen können.

Das Ara-Phone erlaubt auch ein späteres Austauschen von Komponenten, etwa mit einem neuen Prozessor, einer neuen Kamera oder einem neuen Display.  Mehr zum Konzept und zum konkreten Aussehen von Ara Phones, können Sie diesem Video entnehmen.

Stand: 10.04.2014

Project Ara - Google zeigt Entwickler-Kit

Google hat heute das erste Module Developer Kit (MDK) für sein modulares Mobiltelefon Project Ara veröffentlicht. Das MDK ist für Entwickler von Modulen interessant, die sich am Projekt beteiligen wollen. Es definiert die Eckwerte für die Entwicklung von Smartphone-Komponenten. Fixiert werden Richtlinien für wichtige Module wie Prozessor, Display, WiFi-Chips, Akkus und mehr. Festgelegt werden u.a. Maße und Aussehen der Module.

In diesem Jahr will Google eine Reihe von MDK für das modulare Telefon Ara veröffentlichen. Außerdem veranstaltet Google eine Reihe von Entwicklerkonferenzen zum Projekt Ara. Am 15. April beginnt die erste Ara-Konferenz für Entwickler in Mountain View (Kalifornien). Die ersten Mobiltelefone aus dem Project Ara soll es im ersten Quartal 2015 geben. Rechtzeitig zum Marktstart wird auch ein Shop mit Ara-Zusatzmodulen starten.

Stand: 09.04.2014

Google Project Ara - Prototyp kommt im April

Das modulare Smartphone Ara von Google wird konkret: Bereits in diesem Monat soll der erste Prototyp fertig sein, berichtet die Zeitschrift MIT Technology Review Journal.

Das modulare Smartphone Ara besteht aus einem Basisskelett aus Aluminium mit vielen Steckplätzen für Module, die mit Hilfe von Permanentmagneten befestigt werden. Neben zwei großen Steckplätzen auf der Frontseite, die etwa für Display und Tastatur genutzt werden können, bietet es Platz für ein Funkmodul, ein Energiemodul sowie acht kleinere Module.

Das Ara-Basisskelett soll in diversen Größen angeboten werden - vom Mini-Handy bis zum Phablet. In der einfachsten Basisversion soll es aus einem Chipset, einem Bildschirm, einem WiFi-Modul und eine Akku bestehen. Weitere Komponenten wie Mobilfunk-Modul, Kamera-Module, Module mit spezielle Sensoren etc erweitern die Funktionen des Modular-Phones. Diese Module könnten zum Teil aus 3D-Druckern kommen.

Das Projekt Ara wird von einer großen Anzahl von Firmen unterstützt, die auch Spezialmodule wie ein Infrarot-Kamera-Modul, eine Wärmebild-Kamera-Modul oder Module zur Messung von Sauerstoff im Blut entwickeln.

Das Google-Projekt Ara gehört zurzeit  zu den interessantes Entwicklungen im Mobilfunk. Die Modulbauweise könnte zu nachhaltigen Veränderungen bei Mobiltelefonen der Zukunft führen, was das Design mobiler Endgeräten betrifft.

Aber auch deutliche Veränderungen beim Nutzer-Erlebnis sind durch Modulmodelle möglich, da sich jeder Mobiltelefon-Nutzer sein persönliches mobiles Endgerät - entsprechend seiner aktuellen Anforderungen zusammenstellen kann.

Stand: 27.02.2014

Google Project Ara - konkrete Pläne für modulares Handy

Project Ara gibt ein Lebenszeichen von sich: Google hat nun drei Entwicklungskonferenzen eigens für das modulare Handy angekündigt. Die erste davon soll bereits am 15. April 2014 stattfinden.

Auf dieser Konferenz soll das neuartige Smartphone den Entwicklern vorgestellt werden. Außerdem würden Details zum Ara, insbesondere Preisvorstellungen für das Ara Module Developers Kit (MDK) zum Eigenbau der Module, bekannt gemacht werden.

Analysten zufolge soll Project Ara in seiner Basis-Form gerade einmal 50 US-Dollar kosten, um das Low-Budget-Segment zu bedienen. Profit verspricht sich Google über die seperat verkauften Module, mit denen der Nutzer das Smartphone nach eigenem Gutdünken zusammenstellen kann.

Angeblich wird nicht nur die Hardware, sondern auch das Aussehen von Ara komplett individuell gestaltbar sein. So könnte zum Beispiel eine individuelle Hülle im 3D-Druckverfahren gefertigt werden.

Es zeichnet sich ab, dass Google das modulare Handy als nächstes großes Projekt vorantreiben will. Ursprünglich war das Smartphone ein Projekt des Tochterkonzerns Motorola, der inzwischen an Lenovo verkauft wurde. Das Team um Project Ara hat Google jedoch behalten, sodass das Unternehmen mit ihnen die Zukunftsvision weiterverfolgen kann.

Stand: 29.10.2013

Motorola Project Ara: Modulares Handy

Motorola will mit Project Ara ein modular aufgebautes Smartphone mit austauschbaren Modulen entwickeln - ähnlich wie das Phonebloks Concept.

Das Ara-Konzeptphone erlaubt die Individualisierung des Smartphones ebenso wie ein nachträgliches Upgrade des Endgerätes etwa durch den Austausch einzelner oder mehrerer Bauteile wie Speicher, Prozessor, Kamera oder Display. Der modulare Aufbau soll zKonzept zudem die Reparaturfreundlichkeit des mobilen Endgeräts verbessern.

Motorola arbeitet laut eigenen Angaben seit einem Jahr an diesem Zukunftsprojekt, in das auch Phonebloks-Entwickler Dave Hakkens involviert sein soll. Eine frühe Alpha-Version des Ara Module Developers Kit soll im Winter herauskommen.

Motorola stellt Moto X vor

Mit konkreten Produktankündigungen hält sich Motorola dagegen weiterhin zurück. Ob und wann das im Sommer vorgestellte Moto X, bei dem sich das Gehäuse farblich nach eigenen Wünschen gestalten lässt, in Deutschland auf den Markt kommt, ist weiterhin offen.

Project ARA Phone at LAUNCH co

Quelle: Varun N
23:41 min

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