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Netzmodernisierung schreitet voran
Damit sind die Bonner ihrem Ziel, als erster Netzprovider ein quasi flächendeckendes mobiles Breitbandnetz in Deutschland anbieten zu können, einen entscheidenden Schritt näher gekommen.
Laut Ericsson verbraucht das neue EDGE-fähige GSM-Netz rund 30 Prozent weniger Strom als bisher und erlaubt den Endverbrauchern die nahtlose Nutzung von mobilen Breitbandanwendungen.
Insbesondere in weniger dicht besiedelten Gegenden, in denen bislang weder DSL noch HSDPA zur Verfügung stehen, sollen Konsumenten und Unternehmen von der im Vergleich zu ISDN vierfachen Übertragungsrate von EDGE, profitieren, denn sie erlaubt einen schnelleren Zugang zu mobilem Internet.
Der Technologieaustausch betraf über die Hälfte des deutschen T-Mobile-Funknetzes. In 20 Monaten wurden in sieben Bundesländern mehr als 10 000 Basisstationen im laufenden Betrieb ausgetauscht.
"Der Systemtechniktausch bei einem Mobilfunknetz im Live-Betrieb gleicht einer Operation am offenen Herzen", bilanziert Günther Ottendorfer, der Leiter Technik bei T-Mobile Deutschland. Der Austausch mit Ericsson als Dienstleister sei drei Monate früher gelungen als ursprünglich geplant. Ottendorfer: "In dieser Größenordnung hat es das bisher noch nicht gegeben."
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