- Computer
- Software
- Foto
- TV & Video
- HiFi & MP3
- Wirtschaft
- Panorama
- Sicherheit & Internet
- Handy & Navigation
- Games, Filme, Musik
Neues fürs iPhone
Ob die sprachgesteuerte Suche von Google, eine neue Suchmaschine im Web 2.0-Stil aus Berlin oder ein Client des deutschen Freundesnetzwerks "Die Lokalisten": Für Apples iPhone sind wieder neue Tools im Anmarsch.
Während die Sprach-Erweiterung von Googles Suchfunktion laut einem Bericht der New York Times, die die neue Funktion bereits testen konnte, für heute angekündigt ist und bald im App Store bereit stehen soll, sind die beiden anderen erwähnten Tools bereits auf dem Markt.
Bei der neuen Google-Suchfunktion sprechen die Nutzer ihre Anfrage ins iPhone, woraufhin die Trefferliste angezeigt wird. Der gesprochene Text wird im Handy in eine Datei umgewandelt, via Internet an Google geschickt und dort bearbeitet.
Dabei ist auch die Suche nach lokalen Informationen möglich. Angeblich genügt es, einfach nur die Frage nach der Örtlichkeit zu stellen, um Antworten zu bekommen. Für die Ortung ist im iPhone 3G der integrierte GPS-Empfänger zuständig, im alten iPhone funktioniert das Ganze über Mobilfunk.
Neue Suchmaschine aus Berlin
Eine ganz neue Suchmaschine fürs iPhone hat dagegen die Berliner WeFind AG entwickelt. Die auch im iPod Touch funktionsfähige Software "WeFind mobile" liefert ihre Treffer sortiert nach Spezialgebieten und zum Teil geolokalisiert ab.
Wie das Unternehmen mitteilt, integriert die Suche im Hintergrund je nach Thema verschiedene Spezialsuchmaschinen von der Nachrichten-Suche über eine Blog- und Wikipedia-Suche bis hin zu einer Arzt- und Apothekensuche.
Dabei kooperiert WeFind mit verschiedenen Suchpartnern wie zum Beispiel Amazon, Doc Insider, Neofonie, Webcams.Travel oder Panoramio. So durchsucht und filtert beispielsweise die von der Neofonie bereitgestellte Nachrichten-Suche über tausendNews-Portale und aktualisiert diese in einem fünfminütigen Rhythmus.
Die so genannte Geo‑Suche liefert zudem Suchtreffer in der Umgebung des Suchenden. Bei der Eingabe des Suchwortes "Merkel" findet der Nutzer eine Liste aktueller Nachrichten und Blogeinträge, eine Beschreibung der Politikerin in Wikipedia und bei Einschränkung auf den aktuellen Standort das Bundeskanzleramt inklusive Entfernungsangabe und Kartenansicht - vorausgesetzt der Nutzer befindet sich in Berlin-Mitte.
Sucht er indes nach "Masern" findet er Kinderärzte, auf Wunsch eingegrenzt auf eine Postleitzahl. Die Suche nach "Donalds" zeigt unter anderem Treffer zur Comic-Figur und mit einer Berührung des Touchscreen passende Schnellrestaurants im Umkreis an. "WeFind Mobile" ist im AppStore zum kostenlosen Download verfügbar.
Versionen für andere Handys sind in Entwicklung, heißt es. Noch Ende dieses Monats wird dann die Web-Version von WeFind gelauncht. Und im kommenden Januar will WeFind die Personensuche sowie eine Community starten.
Positionsbestimmung bei den "Lokalisten"
Die Lokalisten mobil: Eine Version des Tools ist nun auch fürs iPhone 3G da
Für ihre Nutzer stehen nun spezielle Features bereit: Auf Wunsch wird zum Beispiel per GPS die eigene Position ermittelt und direkt auf seine Freundeskarte übertragen. Auch das Senden und Empfangen neuer Nachrichten erfolgt über das Apple-Handy. So können die anderen jederzeit sehen, wo sich ihre Freunde befinden und was sie gerade machen.
Wie das gesamte Freundesnetzwerk selbst, so ist auch die Mobilversion für das iPhone kostenlos. Die Freigabe der persönlichen Daten ist freiwillig, betonen die Macher. Der Download der Software erfolgt über das App-Store-Symbol und die entsprechende Suche.
Auch vom Computer aus kann das Programm unter "Social Networking" heruntergeladen werden - über iTunes oder den App Store wird es direkt auf das iPhone synchronisiert. Das Design der Mobilversion des Freundesnetzwerks wurde dem User Interface des iPhones angepasst.
Verwandte Themen










