stereoplay High End Guide

Octave auf der High End 2011

Auf die Tube gedrückt: Dieses Jahr präsentiert Octave die neueste Evolutionsstufe des seit Jahren erfolgreichen und bewährten Stereo-Amp RE 280 und die neue auf der 280er basierte Endstufe RE 290.

Octave PhonoModul

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Octave PhonoModul

Das Konzept der seit 1980 gebauten RE 280 erfuhr im Lauf der Zeit immer wieder Detailverbesserungen. So ist der Amp idealer Spielpartner für aktuelle Lautsprecher-Konstruktionen.

Die RE 290 basiert auf der zuverlässigen und robusten Elektronik der RE 280 MKII und profitiert von der neu entwickelten Leistungspentode KT120. Sie ermöglicht eine maximale Ausgangsleistung von circa 100 Watt mit zwei Röhren im Gegentaktmodus. Die Stromlieferfähigkeit der KT120 ist höher im Vergleich zur klassischen KT88. Im Verbund mit den eigens dafür entwickelten Ausgangstrafos schuf Octave eine Endstufe mit noch höherer Stabilität an schwierigen, niederohmigen Lautsprechern.

Ob alte NOS-Röhren oder Neuentwicklungen wie die KT120 - die RE 290 ermöglicht den Einsatz vieler kompatibler Endröhren. Um Exemplare mit unterschiedlicher Leistung optimal zu betreiben, steckt im Gerät eine Umschalteinrichtung. Der BIAS der Endröhren lässt sich in drei Stufen feinjustieren. Auf der High End wird sie wahrscheinlich an der großartigen Isophon Berlina RC 7 brillieren.

Firmenhistorie Octave

Im Jahr 1968 gründet Andreas Hofmanns Vater die Trafo-Wickelei Hofmann. Ab 1975 baut sein Sohn Verstärker auf Halbleiter- und Röhren-Basis und beginnt, die Röhrentechnik weiterzuentwickeln. 1986 kommt der erste Test: Der Vorverstärker HP 500 wird in AUDIO sofort Röhren-Referenz.

Weitere Geräte folgen: die Stereoendstufe RE 280, die Mono-Endstufen MRE 120 sowie der "kleine" Vorverstärker HP 200. Er schlägt alle Rekorde und gewinnt viele Auszeichnungen. 2000 übernimmt Andreas Hofmann die Firma als Octave Audio und lässt sich im nordbdischen Karlsbad nieder. Er beschäftigt heute zehn Mitarbeiter.

Eine Frage an Andreas Hofmann, Inhaber

stereoplay: Die neue Endstufe gewährt die Option, mit verschiedenen Röhrentypen zu experimentieren. Wie viele Ihrer Kunden nutzen das?

Andreas Hofmann: "Röhrentuning" wird von vielen Octave-Besitzern gern wahrgenommen. Die hohe Stabilität unserer Endstufen gestattet die Verwendung fast aller pinkompatiblen Röhren.

Da hier alternative Typen verschiedener Hersteller zur Auswahl stehen, lässt sich ein Octave-Verstärker klanglich optimal auf die eigene Anlage abstimmen. Der Besitzer kann ohne Händler-Unterstützung aktuelle Neuentwicklungen (z. B. die KT120) selbst einbauen und die notwendigen Einstellungen vornehmen.

Octave RE 290

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Octave kommt mit einer neuen Stereo-Endstufe nach München. Die RE 290 basiert auf der bewährten RE 280.
Octave

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Octave setzt auf hochwertige Zutaten und Handarbeit.
Octave

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Andreas Hofmann, Inhaber

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