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Joachim Scheible

15. April 2009

Quicksync 4.0 für Gigaset-DECTs

Mithilfe der neuen Version 4.0 der Software Quicksync lassen sich die beiden Gigaset-DECTs SL780 und SL785 (plus Anrufbeantworter) mittels Bilder und Sounds personalisieren.

Damit können auf die derzeitigen Flaggschiffe der Gigaset-Serie digitale Bilder in vielen gängigen Formaten zunächst am PC bearbeitet, dann auf die Telefone überspielt und dort als Diashow, Bildschirmschoner oder in Verbindung mit dem Adressbuch genutzt werden.

Ebenso können eigene Klingeltöne gestaltet, zugeschnitten auf die beiden Schnurlostelefone übertragen werden. Quicksync 4.0 erlaubt es auch, einzelne Outlook-Ordner zu synchronisieren und mehrere Mobilteile parallel zu verwalten. 

Neben Bitmap-Datein (BMP) lassen sich auch die Bildformate JPEG und GIF nutzen. Werden den im Adressbuch gespeicherten Kontakten persönliche Bilder zugeordnet, erscheinen diese auf dem Telefondisplay, sobald derjenige anruft ("Picture CLIP"). Dazu lassen sich Anrufern oder Anrufergruppen zur visuellen Wiedererkennung unterschiedlichen Farben zuordnen ("Color CLIP").

Elektronischer Bilderrahmen

Sogar eine kleine Diashow kann vom PC aufs Telefon geladen werden: So wird das Display des Mobilteils zum elektronischen Bilderrahmen. Alternativ können die gespeicherten Bilder als Bildschirmschoner genutzt werden.

Bei der Übertragung via Bluetooth (Serial Profile) oder USB skaliert die neue Software alle Bilder auf die Größe von 240 x 320 Pixel (Bildschirmschoner) oder 240 x 130 Pixel, um Speicherplatz zu sparen. Auf den freien, rund drei Megabyte großen Speicher passen so etwa 100 Bilder.

In puncto Sounds verarbeitet die neue Quicksync sämtliche Musikformate, die sich auf einem PC abspielen lassen und nicht kopiergeschützt sind - zum Beispiel MP3, WAV sowie diverse iPod- und Windows-Formate. Die Musikschnipsel werden in das Format G.722 konvertiert und via USB oder Bluetooth in DECT-Wide-Band- Qualität an das Mobilteil übertragen.

Per Outlook-Synchronisation sorgt Quicksync 4.0 außerdem dafür, dass die Adressbucheinträge des Telefons aktuell sind. Die neue Version erlaubt es, einzelne Adressordner auszuwählen und separat zu synchronisieren. Ferner können damit mehrere Handteile gleichzeitig verwaltet werden.

Für die beiden Gigaset-Modelle steht ab sofort ein Firmware-Update zum kostenlosen Download bereit. Das Update erfolgt über die USB-Schnittstelle des Telefons. Es beinhaltet auch die Texteingabehilfe T9 in sieben Sprachen (Deutsch, Englisch, Französisch, Holländisch, Schwedisch, Italienisch und Griechisch) zum Schreiben von SMS im Festnetz. Auch Quicksync 4.0 steht auf dieser Webseite kostenlos zur Verfügung.

Die Gigasets wurden früher von einer Siemens-Sparte produziert, seit vorigem Jahr ist die Gigaset Communications GmbH ein eigenständiges Unternehmen unter dem Dach der Arques Industries AG.



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