Mark Stichler

30. April 2007

Routenberechnung mit Highspeed

Ein neues Berechnungsverfahren soll die Routenberechnung von Navi-Lösungen beschleunigen. Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts haben ein System mit so genannten Transitpunkten entwickelt. Beim Ausrechnen der besten Strecke sucht das Navi-System diejenigen Transitknoten, die am dichtesten am Start und Ziel der Fahrt liegen.

Besonders wichtige Punkte im Straßennetz, zum Beispiel Autobahnknoten, Verteilerkreise in Großstädten oder wichtige Kreuzungen würden als Fixpunkte definiert, erklärt der am Projekt beteiligte Stefan Funke die Methode. Die Knotenpunkte, die eine Navigations-Einrichtung berücksichtigen muss, würden so von knapp 20 Millionen auf ungefähr 11.000 reduziert.

Die Methode Transitknoten funktioniert am besten bei langen Strecken. Bis jetzt berechnen Navi-Systeme die Strecke immer von einem Knotenpunkt zum anderen. Dabei könne nicht garantiert werden, dass die Route immer die schnellste oder kürzeste sei, so Funke. Mit der Transitknoten-Methode könnten auch relativ rechenschwache Systeme die beste Strecke in Sekundenbruchteilen ausrechnen.


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