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Social Community auf dem Handy
In den kommenden fünf Jahren erwarten Branchenbeobachter einen zehnfachen Anstieg von User Generated Content (UGC) auf dem Handy. Untersuchungen des Marktforschungsunternehmens Juniper Research rechnen mit einem Anstieg des Marktvolumens für UGC-Dienste auf 5,47 Milliarden Dollar bis 2012. Bis jetzt beträgt der Umsatz der Branche laut Juniper 576 Millionen Dollar.
Eines der attraktivsten Elemente der mobilen Social-Network-Plattformen ist für Windsor Holden von Juniper Research, dass der User universalen Zugang hat und jederzeit nach seinen Freunden sehen oder sein Profil aktualisieren kann. Die Mobilfunkbetreiber wollen Videos und Blogs verstärkt mobil machen und ihren Kunden den Kontakt zu Online-Communities jederzeit ermöglichen.
In den USA gibt es die Online-Community Facebook bereits als mobilen Dienst. Auch in Großbritannien soll das Angebot bald eingeführt werden. Vodafone bietet die Video-Plattform YouTube fürs Handy an. In Deutschland macht O2 als Kooperationspartner die Online-Community Kwick mobil. Nach Meinung der Juniper-Analysten werden sich weitere unabhängige mobile Communities entwickeln.
Fürs Surfen im mobilen Internet bieten viele Netzbetreiber inzwischen Flatrates an, so dass User mit einem größeren Aufkommen an Daten die Kosten unter Kontrolle halten können. Bei Vodafone gibt es beispielsweise die Internet-Flat für 9,95 Euro im Monat. O2 bietet in Zusammenhang mit Kwick ein kostenloses Basisangebot. Ein Abo mit erweiterten Funktionen kostet zwei Euro monatlich.
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