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Studie: Apples Dominanz im Markt bröckelt
Das Marktforschungsunternehmen Goldmedia und die Kongress-Messe M-Days präsentieren im Vorfeld der Messe aktuelle Zahlen und Analysen aus der Mobile Monitor Studie, die viele Fakten rund um Smartphones, Tablets und mobilen Dienste ermittelte.
Am 1. und 2. Februar 2012 wird sich die Kongress-Messe "M-Days" zum siebten Mal mit dem dynamischen Themenfeld Mobile Markt intensiv beschäftigen. Im Vorfeld der Kongress-Messe hat das Marktforschungsunternehmens Goldmedia Custom Research GmbH jetzt einige Ergebnisse aus der Studie Mobile Monitor 2011 publiziert, die einzelne Elemente des dynamischen Marktes beleuchten.
Die Studie „Mobile Monitor 2011“ arbeitet beispielsweise Stärken des iPhones aus Konsumentensicht heraus. Der Erfolgt des Apple-Phones ist danach vor allem auf drei Aspekte zurückzuführen: seine Bedienbarkeit, der App Store und sein Design. Diese drei Faktoren sind für die Smartphone-Nutzer am wichtigsten und werden von Apple am besten bedient. Aber auch die „Post-sales-Zufriedenheit“ der Apple-Kunden ist extrem hoch und die Wiederkaufsbereitschaft überdurchschnittlich gut. Zudem gaben 27 Prozent der Nutzer anderer Smartphone-Marken an, beim nächsten Mal ein iPhone kaufen zu wollen. Auf den zweiten Platz kommt bei dieser Frage mit 20 Prozent der asiatische Hersteller HTC, gefolgt von Samsung mit 18 Prozent und Nokia mit fünf Prozent.
Beim Betriebssystem hat das Apple-Betriebssystem iOS allerdings seine Vormachtstellung inzwischen verloren. Der Grund: Das Smartphone ist zum Massenprodukt geworden und für die Durchschnittskunden sind die Apple-Phones schlicht zu teuer. Stattdessen entscheiden sich viele für ein Smartphone mit Android, die inzwischen in großer Auswahl und viele davon auch weitaus günstiger angeboten werden. Goldmedia räumt auch dem Windows Phone-Betriebssystem große Chancen ein, zumal Microsoft durch die hohe Anzahl von Windows-Desktoprechnern über eine enorme Anzahl von Kundenkontakten verfügt.
Kaum Geschäftsmodelle für mobile Anwendungen
Mit der zunehmenden Verbreitung von Smartphones und Tablets wächst auch die Nachfrage nach mobilen Diensten und Services. Mit der Chance, Angebote personalisiert, zeitunabhängig und standortabhängig anzubieten, verfügt der Mobile Markt über viele Optionen. Jedoch sind die Geschäftsmodelle für mobile Anwendungen im Vergleich zum stationären Internet noch gering entwickelt und wenig ausdifferenziert. Das Interesse der Nutzer von Smartphones und Tablets ist ebenfalls noch gering, wie die Ergebnisse des Goldmedia Mobile Monitors 2011 zeigen. Lediglich die Hälfte der Befragten hatte nach dieser Studie überhaupt die mobile Werbung bemerkt. Von diesen 50 Prozent gaben 17 Prozent an, den Werbe-Angeboten wissentlich gefolgt zu sein. 16 Prozent jedoch besuchten die Angebote versehentlich und 67 Prozent folgten bisher keinem Angebot.
Den Zugang zu den Apps bietet jeweils der Markt des Betriebssystemanbieters. Bei der Befragung (siehe Tabelle oben) wurde von den Usern die Auswahl an Apps im App-Store von Apple besser bewertet als die App-Auswahl im Android Market. Es folgte das Blackberry-Portal, Nokia OVI Store und Windows Marketplace.
Weitere Informationen zu den M-Days finden Sie hier und im Blog Connected der Messe Frankfurt zur Digitalisierung des Geschäftslebens.
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