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Mobilfunk

Telefonate bald unter 9 Cent?

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Die Bundesnetzagentur will das Telefonieren in Mobilfunknetze günstiger machen. Die Behörde hat das Terminierungsentgelt auf 1,89 Cent pro Minute fast halbiert. Eine Preissenkung bei den Mobilfunkgesprächen ist zu erwarten.

Die Bundesnetzagentur hat die Terminierungsentgelte für alle vermittelten Gespräche in die Mobilfunknetze deutlich gesenkt. Die Gebühren, die ein Mobilfunk-Netzbetreiber für die Vermittlung von Gesprächen in sein Mobilfunknetz berechnen darf, sollen ab Dezember 2012 nur noch 1,85 Cent pro Minute betragen. Ein Jahr danach sollen diese Gebühren dann auf 1,79 Cent pro Minute sinken. Bislang galten für die Netze unterschiedliche Entgelte zwischen 3,39 Cent und 3,36 Cent pro Minute.

Wer hat das beste Handy-Netz: Connect-Netztest 2012

Die jetzt neu festgelegten Entgelte gelten jedoch nicht sofort. Erst in vier Wochen, nachdem ein nationales Konsultationsverfahren und die Stellungnahme der europäischen Regulierungsbehörde und der EU-Kommission erfolgte, wird die Preissenkung wirksam.

Wie zu erwarten war, haben die deutschen Mobilfunkbetreiber die Entscheidung der Bundesnetzagentur kritisiert. Positiv aufgenommen wurde diese Absenkung von den Festnetzbetreibern, die das Terminierungsentgelt an den Mobilfunkbetreiber zahlen müssen, wenn ihre Kunden in ein Mobilfunknetz telefonieren.

Preissenkungen für Handygespräche werden erwartet

Sobald die neuen Terminierungsentgelte verbindlich sind, könnte es bei den Mobilfunkdiscountern zu einer neuen Preisrunde kommen, bei der die Gesprächsgebühren deutlich unter die heute weit verbreitetet Marke von 9 Cent pro Minute rutschen.

Die letzte Senkung des Terminierungsentgeltes gab es im November 2010.

 
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