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Netzbetreiber Telefonica bringt O2 an die Börse

Der finanziell angeschlagene Telefonkonzern Telefonica bringt seine deutsche Tochter O2 an die Börse. In der zweiten Oktober-Hälfte sollen rund 23 Prozent der O2-Aktien an Investoren verkauft werden.
Telefonica bringt O2 an die Börse © o2

Das spanische Telefon-Riese Telefonica will seine deutsche Tochter O2 an die Börse bringen. Der hochverschuldete Konzern plant zwischen dem 17. und 29. Oktober bis zu 23,2 Prozent der O2-Aktien an Investoren verkaufen. Beim geplanten Ausgabewert von 5,25 bis 6,50 Euro pro Aktie könnte Telefonica damit rund 1,5 Milliarden Euro einnehmen.

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Mit den Einnahmen will der spanische Konzern seine Schulden reduzieren – sie liegen bei über 58 Milliarden Euro – sowie die anstehenden Investitionen in den Ausbau des bestehenden O2-Netzes und den Aufbau seines LTE-Netzes in Deutschland finanzieren.

O2: der kleinste Mobilfunk-Netzbetreiber in Deutschland

Telefonica O2 ist zurzeit mit rund 19 Millionen Kunden der kleinste der vier Mobilfunknetzanbieter in Deutschland. 

Welche konkreten Auswirkungen der Börsengang auf das Angebot und die Leistungen von O2 zukünftig haben wird, ist bislang noch nicht bekannt.

 

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