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Telekom: Streit um VDSL-Zugänge geht weiter
Die Deutsche Telekom kann sich mit ihren Mitbewerbern nicht über die Bezahlung für die Nutzung ihrer VDSL-Infrastruktur einigen.
Der Konzern gab jetzt bekannt, bei der Bundesnetzagentur Entgelte für die Nutzung seiner Kabelkanalanlagen, der unbeschalteten Glasfaserstrecken (Dark Fiber) und den Zugang an Multifunktionsgehäusen zu beantragen.
Für den Zugang an den Multifunktionsgehäusen will die Telekom neben den eigenen Verteilerkästen zusätzliche Gehäuse für andere Anbieter aufbauen. Noch im August sollen außerdem Gespräche mit den Branchenverbänden zu Fragen des Umbaus und Ausbaus des Netzes stattfinden.
Laut Niek Jan van Damme, Vorstand der Telekom Deutschland, benötigt die Branche schnell Planungssicherheit. Die Telekom habe der Konkurrenz bereits vor einigen Monaten konkrete Angebote unterbreitet. Bisher ohne Ergebnis. Van Damme ist der Meinung, dass eine Lösung über Verhandlungen im Markt der bessere Weg seien. Die Preisvorstellungen lägen aber zu weit auseinander.
Mit Vodafone und 1&1 hat sich die Telekom bereits auf ein VDSL-Vorleistungsangebot geeinigt. Für 13 deutsche Städte ist außerdem ein gemeinsamer Netzausbau mit Vodafone, EWE, M-Net und NetAachen geplant.
Auf der diesjährigen CeBIT im März hatte die Telekom bekanntgegeben, ihr VDSL-Netz für Mitbewerber öffnen zu wollen (connect berichtete). Damals war ein Preis von 30 Euro pro Monat und Anschluss im Gespräch.
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