The Snappening

Drittanbieter Snapsaved bestätigt Snapchat-Hack

Snapsaved hat sich zum Fotohack The Snappening geäußert. Das Unternehmen teilt mit, dass die geleakten Snapchat-Fotos von den eigenen Servern stammen.

Facebook-Statement von Snapsaved.

© Screenshot: Facebook

Facebook-Statement von Snapsaved.

Snapsaved bestätigt The Snappening: In einem Facebook-Beitrag hat snapsaved.com Stellung zum Snappening-Skandal genommen und den Fotohack bestätigt. Demnach hätten Hacker auf Grund einer fehlerhaften Konfiguration des Apache-Servers Zugriff auf die dort gespeicherten Daten erhalten.

Am Wochenende hatten Unbekannte Daten von rund 200.000 Snapchat-Konten gestohlen und als Download veröffentlicht. Wir berichteten über The Snappening. Seitdem kursieren Privatfotos, inkl. Nacktfotos Minderjähriger, im Internet. Nachdem erste Gerüchte zu The Snappening auftauchten, hatte Snapsaved seine Datenbanken sowie die Website gelöscht.

Auf Pastebin hat ein Anwender am Wochenende ein anonymes Statement veröffentlicht. Demnach sei ein Administrator der Webseite verantwortlich für die Veröffentlichung der geleakten Fotos. Diesen Vorwurf hat Snapsaved in dem Facebook-Post jedoch zurückgewiesen.

Dem Facebook-Beitrag zufolge seien bei dem Hacker-Angriff 500 MByte an Daten und keine persönlichen Informationen gestohlen worden. Snapsaved bezeichnet die Meldungen zu The Snappening als Hoax, denn die Hacker könnten mit dem geringen Datenvolumen keine Bilderdatenbank anlegen.

Snapsaved schreibt außerdem weiter, das Unternehmen sei stets bemüht, Kinderpornografie nicht zu unterstützen. Nutzer mit fragwürdigen Inhalten wurden an die schwedischen und norwegischen Behörden gemeldet und die entsprechenden Fotos gelöscht.

Nach eigenen Angaben stammten die meisten Snapsaved-Nutzer aus Schweden, Norwegen und den USA. Nutzer konnten sich auf der Drittanbieter-Anwendung Snapsaved mit ihren Snapchat-Nutzerdaten einloggen und dort unter anderem Fotos oder Videos abspeichern.

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