Menü
Linux-Smartphone

Indiegogo-Projekt Ubuntu Edge verfehlt Crowdfunding-Ziel

Das Ubuntu Edge soll über Crowdfunding finanziert werden.
Das Ubuntu Edge soll über Crowdfunding finanziert werden.
Bis zum 21. August hatte das Smartphone-Projekt Ubuntu Edge Zeit, um per Crowdfunding die selbst gesetzte Zielsumme von 23,5 Millionen Dollar zu sammeln. Nach einem guten Start steht die Kampagne nun vor dem Aus.

Das Ziel, das sich Canonical für die Finanzierung seines Linux-Smartphones namens Ubuntu Edge gesetzt hatte, war wohl doch etwas zu ambitioniert. Mit Ablauf der Frist, innerhalb der sich Unterstützer finanziell beteiligen konnten, kam statt der angestrebten 32 Millionen US-Dollar nur eine Summe von 12.809.906 US-Dollar zusammen.

Für die Initiatoren dürfte dies besonders nach dem hervorragenden Start eine herbe Enttäuschung darstellen. Die insgesamt 27.000 Unterstützer müssen ihre zugesagten Gelder nun, da die Realisierung des Crowdfunding gescheitert ist, nicht einzahlen.

Ubuntu Edge vor dem Aus? (8. August 2013)

Von den anvisierten 32 Millionen Dollar kamen in den ersten 16 Tagen etwa 8,5 Millionen Dollar zusammen, davon 3,5 Millionen Dollar allerdings am ersten Tag. Somit müssten potentielle Kunden in den verbleibenden 14 Tagen deutlich zulegen, um das Projekt vor dem Aus zu bewahren.

Hersteller Canonical wird die Produktion des Ubuntu Edge wohl nur starten, wenn der gesamte Betrag eingenommen wird. Analysten vermuten, dass bis zum Fristende allerdings lediglich 18 bis 22 Millionen Dollar zusammen kommen.

Ubuntu Edge vereint Smartphone und PC

Ursprünglich war eine Veröffentlichung des ersten Linux-Smartphones für Mai 2014 geplant. Das Ubuntu Edge soll mit einem 4,5-Zoll-Display mit 1280 x 720 Pixeln Auflösung, einem Quad-Core-Prozesser, einem HDMI-Anschluss und einer 8 Megapixel-Kamera ausgestattet sein.

Ob das Projekt Ubuntu Edge beim Scheitern der Crowdfunding-Aktion komplett beerdigt wird, ist noch unklar.

comments powered by Disqus
x