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VDSL: Bündnis gegen Kabel
An der Nutzung ihres VDSL-Netzes lässt die Deutsche Telekom künftig auch die Konkurrenz teilhaben. Mit Vodafone gibt es schon eine Vereinbarung, was deren Deutschland-Chef Friedrich Joussen bereits bestätigt hat.
Auch Gespräche mit 1&1, Telefónica O2 und Hansenet stehen dem Vernehmen nach vor dem Abschluss. Die genannten Unternehmen dürfen dann als Wiederverkäufer (Resaler) eigene VDSL-Zugänge vermarkten.
Für jeden gebuchten Anschluss sollen die Resale-Unternehmen einen Großhandelspreis von unter 30 Euro an die Telekom bezahlen - man spricht von Werten zwischen 25 und 28 Euro. Erste Angebote von Vodafone & Co. werden für September erwartet, wobei von Langzeittarifen ab zwölf Monaten Laufzeit auszugehen ist.
Laut der jetzt getroffenen Vereinbarung zwischen Vodafone und der Telekom soll der Downstream in der Nähe des VDSL-Maximums bei 50 Mbit/s liegen. Vodafone kann laut Joussen derartige Anschlüsse schon bald in rund 50 deutschen Städten anbieten.
Die Telekom hatte sich lange gegen eine Teilhabe der Konkurrenz an ihrem VDSL-Netz gesträubt. Die jetzigen Vereinbarungen sind für Marktexperten ein Beleg dafür, dass sich die DSL-Anbieter dem erhöhtem Druck der Kabelanbieter ausgesetzt sehen, die ähnliche hohe Datenübertragungsraten anbieten können.
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