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Kabelnetz-Übernahme

Vodafone übernimmt Kabel Deutschland

Eine Aktie von Kabel Deutschland ist Vodafone 87 Euro Wert.
Eine Aktie von Kabel Deutschland ist Vodafone 87 Euro Wert.
Vodafone hat 76,5 Prozent von Kabel Deutschland gekauft. Jetzt hat die EU-Kommission als Wettbewerbsaufsicht dem Deal zugestimmt.

Vodafone darf Kabel Deutschland übernehmen. Die EU-Komission hat nach einer Prüfung dem Kauf des größten deutschen Kabelnetzbetreibers durch den britischen Telekom-Riesen jetzt zugestimmt.

Aus EU-Sicht gab es keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken, da die Unternehmen auf unterschiedlichen Geschäftsfeldern arbeiten. So ist Kabel Deutschland in den Geschäftsfeldern Kabelfernsehen, Festnetztelefonie und Internetdiensten aktiv - während die europäischen Wettbewerbshüter Vodafone vor allem als Mobilfunknetzbetreiber siehen. Zudem gibt es starke Konkurrenten in diesen Märkten.

Vodafone hatte sich bis zum Stichtag (11. September 2013) 76,48 Prozent des Grundkapitals von Kabel Deutschlannd gesichert. Die restlichen Aktionäre von Kabel Deutschland können das Vodafone-Angebot von 84,50 Euro in bar plus 2,50 Euro Dividendenzahlung pro Aktie noch bis Ende September 2013 annehmen.

Vodafone kauft Kabel Deutschland (13.09.2013)

Die Übernahme von Kabel Deutschland durch Vodafone scheint sicher. Wie Vodafone heute mitteilte, hat sich das Unternehmen inzwischen mehr als drei Viertel der Kabel Deutschland-Aktien gesichert und damit kurz vor Ende der Übernahmefrist die erforderliche Mindest-Annahmeschwelle von 75 Prozent erreicht.

Vodafone hatte den Aktionären von Kabel Deutschland 84,50 Euro in bar plus 2,50 Euro Dividendenzahlung pro Anteilsschein angeboten. Vodafone zahlt insgesamt rund 10,7 Milliarden Euro für diesen Kauf.

2 Millionen Personen von Datenklau bei Vodafone betroffen

Kabel Deutschland ist der größte Kabelnetzbetreiber in Deutschland. Das Unternehmen hat rund 8,5 Millionen Kunden, die über schnelle Kabelnetze angeschlossen sind. Das Unternehmen bietet seinen Kunden TV-Dienste, schnelles Internet (bis 100 Mbit/s) sowie Telefondienste an. Die Übernahme durch Vodafone muss noch von der EU-Kommission genehmigt werden. Die erste Phase der Prüfung der kartellrechtlichen Voraussetzungen soll am 20. September abgeschlossen werden.

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