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Vodafone plant eigenen "App Store"
Vorbild App Store: Auch Vodafone bietet bald Applikationen fürs mobile Internet über eine eigene Plattform an. Das hat der Netzprovider jetzt angekündigt.
Danach stellt Vodafone in Kürze eine einheitliche Plattform zur Verfügung, die über verschiedene Betriebssysteme und Handys hinaus Entwicklern und Content-Partnern die Vermarktung ihrer Produkte erleichtern soll.
Die Ergebnisse in Form von Applikationen fürs mobile Internet stehen dann allen Vodafone-Kunden zur Verfügung. Der Eintritt in den Store soll über einen weiltweit einheitlichen Zugangspunkt möglich sein.
Den Enwicklern und Content-Partnern werden dabei Verdienstmöglichkeiten in Aussicht gestellt. Die Bezahlung soll über ein Mikro-Bezahlsystem über die bereits bestehende Vodafone Mobilfunk-Abrechnung erfolgen.
Namen möglicher Partner oder Applikationen nannte Vodafone in dem Zusammenhang allerdings noch nicht, ebensowenig den Zeitpunkt, zu dem das Projekt an den Start geht. Vodafone zählt derzeit eigenen Angaben zufolge weltweit 289 Millionen Kunden.
Google-Handy darf weiter verkauft werden
Eine frohe Botschaft gibt es für Vodafone auch hinsichtlich des Verkaufs seines Google-Handys HTC Magic. Das Oberlandesgericht Karlsruhe hat jetzt die drohende Vollstreckung einer Einstweiligen Verfügung gegen HTC bis zum Ende des Hauptverfahrens ausgesetzt. Damit darf Vodafone das Magic weiter anbieten.
Um seine UMTS-Telefone weiterhin in Deutschland verkaufen zu dürfen, muss der taiwanesische Hersteller allerdings eine Sicherheitsleistung über 7,5 Millionen Euro hinterlegen.
Die Münchner Rechteverwertungsgesellschaft IP Com hatte auf Verletzung wichtiger UMTS-Patente verklagt und zunächst Recht bekommen. Daraufhin drohte IP Com, Ende dieser Woche alle Importe unterbinden zu lassen. HTC weist die Lizenzforderungen durch IP Com dagegen als unverhältnismäßig hoch und wettbewerbsbehindernd zurück (connect online berichtete).
Laut dem Handelsblatt hat IP Com hat eine weitere Klage aus der gleichen Serie von UMTS-Patenten gegen Nokia angestrengt. Dabei geht es um rund zwölf Milliarden Euro Lizenzforderungen.
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