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webOS 2.0, Slate für Unternehmen und was passiert mit Palm
HP äußert sich zu seinen Plänen mit dem hauseigenen Windows 7-Tablet, zur kommenden Version von webOS und was mit der Marke Palm passieren soll.
Palm als Submarke
In einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung sprach HP-Chef Mark Hurd über den erfolgreichen Abschluss der Palm-Übernahme und der Zukunft des Unternehmens. Darin ist unter anderem von der Rolle der Marke Palm die Rede. Laut Hurd wolle man zwar die Marke HP forcieren, jedoch müsse Palm deswegen nicht untergehen. Sie könne aber in den Hintergrund rücken und als Submarke fungieren, ähnlich wie "Pavillion" bei HPs PC-Sparte.
Beim Kauf von Palm habe es HP vornehmlich auf das webOS-Betriebssystem abgesehen. Dies solle künftig auf Tablets und bei Druckern eingesetzt werden. Auch an neuen Smartphones wird gearbeitet (siehe unten).
"webOS 2.0 kommt noch dieses Jahr"
Dass eine neue Version des webOS-Betriebssystems noch dieses Jahr erscheinen soll, verkündete Jon Rubinstein, früherer Palm-CEO und jetzt bei HP unter anderem für die Weiterentwicklung von webOS verantwortlich. Knapp fünf Monate hätte er noch Zeit, um dieses Ziel einzuhalten. Auch an neuer Hardware arbeite man bei Palm. Ob es einen Pre 2 geben wird oder ob die Rede vom PalmPad ist, wird sich zeigen. So offensiv, wie sich HP-Boss Hurd und Palms Rubinstein äußern, kann man Ende des Jahres und vor allem im kommenden Jahr mit einem Betriebssystem-Krieg rechnen. Die Parteien: HP/Palm mit webOS, Microsoft mit Windows Phone 7/Windows 7, Apple mit iPhone OS, Google mit Android und RIM mit BlackBerry OS.
Was wurde eigentlich aus...
... dem HP Slate? Anfang des Jahres wurde das Windows 7-Tablet von Steve Ballmer herumgezeigt. Vor Kurzem tauchte das Gerät auf HPs Internetseite und in einem Dokument von Energy Star als "HP Slate 500" wieder auf. Nun ist HPs Vizepräsident Todd Bradley mit der Sprache herausgerückt: Man habe mit Microsoft zusammengearbeitet, um ein Tablet für den Einsatz in Unternehmen zu entwickeln. Noch im Herbst soll das Gerät erscheinen. Privatkunden werden vermutlich "nur" das PalmPad mit webOS in die Finger bekommen.
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