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12 AVM Fritzboxen im Vergleich

Der Name "FRITZ!Box" ist hierzulande fast schon ein Synonym für Breitband-Router mit WLAN und Telefonanlagenfunktion. Wir zeigen zwölf Fritzboxen im Vergleich.

10 AVM Fritzboxen im Vergleich

© AVM Fritzbox 7360

10 AVM Fritzboxen im Vergleich

Um möglichst viele unterschiedliche Kundenbedürfnisse abzudecken, hat AVM ein breites Sortiment. Zwölf verschiedene Modelle umfasst allein unsere Marktübersicht der derzeit wichtigsten Fritzboxen.

Hinzu kommen noch diverse Variationen, die nicht unter der Marke AVM verkauft werden, sondern über Provider wie 1&1, Kabel Deutschland oder zahlreiche regionale Anbieter.

Schnelles WLAN ist Standardausstattung

Die WLAN-Funktion aller aktuellen Fritzboxen nutzt den derzeit leistungsfähigsten Standard 802.11n. Je nach Anzahl der in Basisstation und Endgerät eingebauten und Datenströme verarbeitenden Antennen verspricht sie Übertragungsraten von bis zu 300 Mbit/s mit zwei Antennen beziehungsweise bis zu 450 Mbit/s mit drei Antennen.

Und je nach Ausstattung des jeweiligen Modells können Fritzboxen auf einem der beiden für "11n" spezifizierten Frequenzbänder funken: 2,4 oder 5 GHz. Das Top-Modell FRITZ!Box 7390 und die neue FRITZ!Box 3390 sind sogar in der Lage, parallel je ein Funknetz in jedem dieser beiden Frequenzbereiche zu betreiben. Alle Fritzboxen unterstützen überdies den Schutz der Verbindungen mit den aktuellen WLAN-Verschlüsselungsverfahren WPA und WPA2.

Fritzboxen für fast jeden Breitbandtyp: Von DSL bis VDSL

Auch für die Anbindung des vernetzten Heims ans weltweite Datennetz bietet das AVM-Portfolio viel Auswahl. Denn längst erfolgt der Breitbandzugang nicht mehr allein per DSL (Digital Subscriber Line). Zumal es selbst von diesem Highspeed-Datentransport unterschiedliche Ausprägungen gibt: Während die Übertragungstechnik ADSL (Asynchrones DSL) für Verbindungen bis typischerweise 6 Mbit/s taugt, erlaubt die verbesserte Variante ADSL2+ Höchstgeschwindigkeiten bis 16 Mbit/s.

Noch schneller geht es mit VDSL (Very high speed DSL). Hier legen die Datenpakete den weitesten Teil ihres Wegs über Glasfaserkabel zurück, und nur die "letzte Meile" von einem Straßenverteiler bis zum Anschluss beim Kunden läuft über Kupferkabel. So lassen sich zwischen 25 und 50 Mbit/s übertragen.

Kabelanschluss oder LTE

Doch ADSL(2+) oder VDSL sind natürlich nicht überall verfügbar. Und selbst in den Ballungszentren machen Alternativangebote dieser Technik ihre Vorherrschaft streitig. So präsentieren sich etwa Kabelfernsehanbieter als Internetprovider. Erfolgt der Internetzugang auf diesem Weg, dient zum Datentransport der Standard DOCSIS (Data Over Cable Service Interface Specification), den AVM in seiner Fritzbox 6360 Cable in allen relevanten Versionen unterstützt.

Mit gleich drei Fritzbox-Modellen hat sich der Anbieter zudem für den Breitbandzugang über die Mobilfunktechnik LTE gerüstet. Long Term Evolution oder 4G liefert Datenverbindungen mit bis zu 100 Mbit/s, und dies speziell in Regionen, in denen bislang kein DSL oder Breitbandkabel verfügbar war. Neben der Fritzbox 6840 LTE sind jetzt auch die Fritzbox 6810 LTE und die Fritzbox 6842 LTE verfügbar. Die 6842 LTE unterstützt neben den Frequenzbereichen 800 und 2600 MHz auch den von der Telekom in einigen Regionen genutzten Frequenzbereich 1800 MHz.

Erst Ende des Jahres kommt die 6842 LTE auf den Markt, die neben den von seinen Schwestern unterstützten Frequenzbereichen 800 und 2600 MHz auch auf dem von der Telekom in einigen Regionen genutzten Frequenzbereich 1800 MHz funken kann. So gibt es für jede Zugangstechnik eine mehr oder weniger breite Auswahl an geeigneten Fritzboxen.

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Fritz!Box 7390
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Die Marktübersicht umfasst zehn verschiedene Modelle der Fritzbox.

Internet-Telefonie in HD

Unabhängig von der Art der Breitbandanbindung dienen die meisten Fritzboxen auch als Telefonanlage. Das Zauberwort heißt hier VoIP (Voice over IP), also Telefonieren übers Internet. Dank der hohen Bandbreiten der heute üblichen Anschlüsse übertrifft die Sprachqualität oft schon die früher üblichen analogen Telefonleitungen - teilweise sogar die digitalen ISDN-Anschlüsse. AVM-Nutzer profitieren davon per "HD-Telefonie": Telefonverbindungen, die mit höherer Bandbreite übers Internet erfolgen als es die frühere Telefontechnik erlaubte, können auch besser klingen - bis zu Hi-Fi-Niveau.

Festnetztest: 8 Provider im Härtetest

Je nach Ausstattung der eingesetzten Fritzbox lassen sich analoge oder ISDN-Telefone per Kabel oder DECT an der Telefonanlage anschließen. Dabei bietet die Box jede Menge Komfortfunktionen wie kostenlose interne Rückfragen, Konferenzgespräche oder automatische Rückrufe. Zu den nützlichen Ausstattungsmerkmalen zählt auch ein digitaler Anrufbeantworter. Nutzen ihn mehrere Familienmitglieder, lässt er sich sogar in bis zu fünf Einzelrufsammler unterteilen. Außerdem machen es die mit beiden Buchsenvarianten bestückten Fritzboxen möglich, analoge Endgeräte an ISDN-Anschlüssen zu betreiben - und umgekehrt.

Vielseitige Netzwerkzentrale

Neben den beschriebenen Telefoniefunktionen liegt die größte Stärke der Berliner Netzwerkzentralboxen aber wohl in ihren Funktionen zur Heimvernetzung. So versorgt eine Fritzbox alle anderen angeschlossenen Geräte automatisch mit den im Netzwerk wichtigen IP-Adressen (quasi den Hausnummern fürs Internet-Protokoll). Die dafür erforderliche DHCP-Funktion (Dynamic Host Configuration Protocol) ist bei den Fritzboxen ab Werk aktiviert und betriebsbereit vorkonfiguriert.

Zwar bieten die größeren Modelle nur bis zu 512 Megabyte internen Speicher, in dem der Nutzer Daten wie Musik, Fotos und Videos ablegen kann. Über die USB-Buchse (/n) der Fritzbox lässt sich aber zusätzlich ein externes Speicherlaufwerk wie ein USB-Stick oder eine Festplatte anschließen, das den Zentralspeicher deutlich erweitert. Werden die Daten in der Konfigurationsoberfläche der Fritzbox entsprechend freigegeben, können alle im Heimnetzwerk angemeldeten Computer darauf zugreifen. NAS (Network-Attached Storage, also: ans Netzwerk angeschlossener Speicher) nennen IT-Profis diese Funktion.

Die Fritzbox als Medienserver

Zusätzlich lässt sich in einigen Fritzboxen ein Medienserver aktivieren, der es Geräten aus der Unterhaltungselektroniksparte erlaubt, über die Standards UPnP und DLNA auf die von der Fritzbox gespeicherten Dateien zuzugreifen. Viele aktuelle Modelle können zusätzlich zum lokalen Speicher auch Onlinespeicher "in der Cloud" nutzen.

Man kann an der USB-Buchse der Fritzbox auch einen Drucker anschließen, der dann zentral im gesamten Heimnetzwerk zur Verfügung steht, ohne dass er selbst Netzwerkfunktionen bieten müsste. So können abwechselnd mehrere PCs, Notebooks und/oder Tablets drucken.

Heimnetzwerk per UPnP

Da die Fritzboxen den automatischen Konfigurationsstandard UPnP unterstützen, können sich die dazu kompatiblen Geräte im Heimnetzwerk auf viele Einstellungen automatisch einigen. Das gilt etwa für das Zusammenspiel von Windows-PCs mit der Fritzbox: Dank UPnP erkennt der PC den Medienserver der Fritzbox automatisch und akzeptiert ihn als Zuspieler für den Windows Media Player.

Übersicht: Alle Tests von DSL- und TK-Anlagen

Mit einem einfachen Mausklick können Sie umgekehrt die Medieninhalte des Windows-PCs für den Abruf über andere Client-Geräte freigeben, die an Ihrer Fritzbox angemeldet sind. Auf Macs gibt es diese Automatik nicht - sie wird aber auch nicht benötigt, weil die Serverinhalte der Fritzbox nach Anmeldung mit den dort hinterlegten Zugangsdaten (Benutzername und Passwort) zur Verfügung stehen. Auch wenn Sie ein separates NAS-System in dem von der Fritzbox verwalteten Heimnetz betreiben, sorgt UPnP für die automatische Vereinbarung aller Einstellungen.

In der Tabelle finden Sie zwölf Fritzboxen im Vergleich:

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