Weihnachten ist nicht mehr fern und die Preise für aktuelle Smartphones purzeln bereits in den Keller. Von Samsung Galaxy S2 bis Sony Ericsson Xperia Ray: Wir zeigen die aktuellen Preiskracher im Überblick.
Smartphones unterliegen einem starken Wertverfall, schon wenige Wochen nach dem Marktstart zeigt die Preiskurve in der Regel steil nach unten. Wir haben uns daher zusammen mit der Preisvergleichs-Plattform guenstiger.de die Preisentwicklung von von aktuellen Top-Smartphones angeschaut.
Dabei haben das Galaxy S Plus und das Xperia Ray den markantesten Preissturz hingelegt. Das Sony-Ericsson Ray kostet derzeit 215 Euro, vor einem Monat waren es noch 269 Euro. Top-Technik mit Android bekommt man nur schwer günstiger. Auch das Windows Phone HTC Radar ist im Preis deutlich nach unten gefallen, hier lohnt sich also ebenfalls der Kauf.
Genauer angeschaut haben wir uns die Modelle Galaxy S2, Galaxy S Plus, Titan, Radar, Sensation, Xperia Ray, Xperia Arc S, Nokia N8, iPhone 4 und iPhone 3GS. Die Angebote gelten allesamt ohne Vertragsbindung, lassen sich also auch mit einem günstigen Tarif vom Mobilfunk-Discounter nutzen. Und als Online-Angebote sind sie überall in Deutschland zu bekommen.
Achtung: Zwischen 7 und 13 Euro Versandkosten müssen dabei allerdings noch eingeplant werden.
Phone hin, Apple-Hype her: Mit dem Titel "Bestes Touchscreen-Smartphone" darf sich aktuell das Galaxy S2 von Samsung schmücken. Es bietet in der Geräteklasse ohne Tastatur das bis dato ausgereifteste Paket, was Ausstattung und Leistung angeht. Im Zentrum der Aufmerksamkeit steht der 4,3 Zoll große OLED-Touchscreen, der brillante Bilder sowie Bestwerte bei Kontrast und Schwarzwert liefert. Der Dual-Core-Prozessor und 2 x 1,2 Gigahertz sorgen dabei für eine reibungslose Bedienung.
Die Preiskurve für die 16-Gigabyte-Variante zeigt steil nach unten: Musste man Anfang Oktober noch 436 Euro dafür auf den Tisch legen, so sind es heute nur noch 399 Euro – eine Ersparnis von 37 Euro innerhalb von nur einem Monat.
Das Galaxy S Plus eine verbesserte Version des Verkaufsschlagers Galaxy S. Es bietet wie der Vorgänger eine umfangreiche Komfortausstattung, inklusive des farbstarken 4 Zoll (10,2 Zentimeter) großen Super-AMOLED-Displays (Auflösung: 480 x 800 Pixel). Ein neuer 1,4 Gigahertz schneller Single-Core-Prozessor garantiert eine flotte Bedienung.
Für das Top-Modell mit Android-System zahlt man momentan nur noch etwa 250 Euro – ein Kampfpreis. Mehr Technik für weniger Geld gibt es momentan nicht. Wie dramatisch günstig das S Plus momentan ist, wird deutlich, wenn man den Verkaufspreis von Anfang Oktober hinzu zieht: 319 Euro. Innerhalb von nur einem Monat ist der Preis um knapp 70 Euro in den Keller gerauscht
Das neue HTC-Smartphone mit Windows Phone 7 Mango von HTC heißt Titan - und der Name ist Programm. Mit seinem 4,7-Zoll-Display ist es das größte Telefon, das der Hersteller bisher auf den Markt gebracht hat. Der Highend-Riese steckt in einem nur 10 Millimeter dünnen und sehr hochwertigen Aluminium-Gehäuse.
Anfang Oktober kam das Titan mit einer UVP von 599 Euro in den Handel, einen Monat später ist der Preis auf 498 Euro abgestürzt, was einem Preisverfall von etwa 100 Euro entspricht.
Das Gehäuse des HTC Radar besteht zum Großteil aus einem Aluminium-Unibody und zwei Kunststoffkappen auf der Rückseite. Der Bildschirm misst 3,8 Zoll in der Diagonalen, löst Inhalte mit 480 x 800 Pixeln schön scharf auf und reagiert ausgesprochen gut auf Fingereingaben.
Das zweite neue Windows Phone von HTC ist innerhalb eines Monats von 399 Euro auf 319 Euro gefallen. Ein Preisverfall von 80 Euro oder 25 Prozent. Viel tiefer dürfte es in den nächsten Wochen nicht mehr runtergehen, man kann also jetzt getrost zuschlagen.
Das Sensation wird von einem 1,2 Gigahertz schnellen Dualcore-Prozessor von Qualcomm angetrieben und über einen 4,3 Zoll großen Touchscreen mit qHD-Auflösung (960x540 Pixel) bedient. Das Top-Modell von HTC ist bereits...
...seit Ende April auf dem Markt, die unverbindliche Preiusempfehlung des Herstellers betrug 599 Euro. Anfang November musste man dafür noch 409 Euro bezahlen, jetzt ist der Preis weiter auf 360 Euro gefallen. Top-Technik zu einem fairen Preis.
Beim Xperia Ray beeindruckt vor allem das 3,3 Zoll große Display, das mit seiner Helligkeit von 500 Candela pro Quadratmeter fast alle Anzeigen der Smartphone-Klasse von 4 Zoll und darüber toppt. Dabei ist die Anzeige mit 854 x 480 Pixel superscharf.
Das kompakte Smartphone erreichte im connect-Test 391 Punkte – ein klasse Ergebnis, vor allem mit Blick auf den Preis: 215 Euro kostet das Ray momentan, vor einem Monat waren es noch 269 Euro. Top-Technik mit Android bekommt man nur schwer günstiger.
Das Xperia Arc S setzt auf das Bogendesign seines Vorgängers Xperia Arc, hat aber einen schnelleren Prozessor verbaut, der jetzt mit 1,4 statt mit 1 Gigahertz rechnet. Anwendungen starten damit deutlich schneller. Neu ist auch die 3-D-Funktion der rückseitigen 8,1-Megapixel-Kamera. Diese liefert neben Fotos und HD-Videos mit 720p jetzt auch Aufnahmen im 3-D-Format.
Der kapazitive Touchscreen reagiert sehr zuverlässig auf Fingereingaben, ist 4,2 Zoll groß und mit seiner Auflösung von 854 x 480 Bildpunkten detailstark. Das Gehäuse ist zwar komplett aus Kunststoff gefertigt, das aber sehr sorgfältig – ohne Spaltmaße und ohne störendes Knarzen. Seit Anfang Oktober ist das Arc S in Deutschland erhältlich, der Preis ist seitdem von 355 auf 338 Euro gefallen.
Das Nokia-Handy ist im Vergleich zu den übrigen hier vorgestellten Telefonen ein Oldie. Das 134 Gramm schwere Unibody-Smartphone ist bereits seit 2010 auf dem Markt und nutzt eine veraltete Symbian Version, die im Vergleich zum iPhone oder den aktuellen Android-Modellen umständlicher zu bedienen ist. Sein AMOLED-Display ist zwar farbstark, kann aber mit der Auflösung von 360 x 640 Pixel nicht mehr mit den aktuellen Topgeräten mithalten.
Der Preis hat bereits einen Tiefpunkt schon lange erreicht und dürfte so schnell nicht mehr weiter fallen. Das zeigt unser Monatsvergleich, denn zwischen Oktober und November ist der Preis nur von 299 auf 293 Euro gefallen. Für das Geld bekommt man allerdings schon moderne Top-Modelle mit Android, etwa das Galaxy S Plus oder das Xperia Ray.
Das iPhone 4 ist nach wie vor das bekannteste, begehrteste und auch teuerste Smartphone auf diesem Planeten – von Edelgeschöpfen à la Vertu und TAG Heuer einmal abgesehen. Der Erfolg kommt nicht von ungefähr, schließlich besticht das Apple-Phone durch schickes Design, top Verarbeitung und hochwertige Materialien wie Alu, Glas und Stahl. Auch die Ausstattung ist top.
So gehört das Display immer noch zu den schärfsten auf dem Markt und die 5-Megapixel-Kamera macht solide Fotos. Auf einen starken Preisverfall sollten Interessenten bei dem Kulthandy aber nicht hoffen. Apple-Produkte sind sehr wertstabil und auch nach dem Marktstart des Nachfolgers 4S rauscht der Preis für das 4er-Modell nicht in den Keller. Er ist von Anfang Oktober bis heute von 525 Euro auf 506 Euro gefallen.
Das iPhone 3GS ist wie das N8 ein Oldie, allerdings mit dem besseren Betriebssystem. Das mehr als zwei Jahre alte Smartphone ist innerhalb der letzten vier Wochen deutlich im Preis gefallen, von 379 auf 339 Euro. Auch hier gilt: Moderne Androiden gibt es zu einem deutlich günstigeren Preis, daher ist das Modell nur Hardcore-Apple-Fans zu empfehlen.