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Android-Tablets Die beliebtesten Apps für Android-Tablets

von
Snapseed
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Bildbearbeitung, Cloudspeicher, Notizfunktion oder Internet-Radio: Wir stellen die beliebtesten Apps für Android-Tablets vor.

Es ist schon ärgerlich: Da besitzt man ein großes Android-Tablet, doch alles was man an Apps darauf zu sehen bekommt sind aufgeblasene Smartphone-Apps, die vom größeren Display kaum Gebrauch machen.

Doch die Zeiten ändern sich. Tag für Tag erscheinen auf Google Play modernisierte Apps, die auch auf Android-Tablets eine gute Figur machen. Die nützlichsten und gleichzeitig beliebtesten davon, ausgewählt nach durchschnittlicher Bewertung und Zahl der Downloads, stellen wir Ihnen vor.

AirDroid

Mit dem kostenlosen AirDroid verwalten Sie Ihr Android-Tablet per Webbrowser. Vom Zugriff auf das Dateisystem bis hin zum Einfügen von Inhalten in die Zwischenablage ist so ziemlich alles möglich.

AirDroid wird zunächst auf dem Tablet installiert. Beim Start zeigt Ihnen die App eine Web-Adresse und ein Passwort. Beides tippen Sie in einen Webbrowser ein, zum Beispiel am PC oder Mac. Dadurch öffnet sich die Benutzeroberfläche, die Sie in den Bildschirmfotos sehen. Von hier aus können Sie zum Beispiel Dateien auf das Tablet hoch- oder von dort auf den PC herunterladen.

AirDroid
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Hinter den Knöpfen "Musik" und "Videos" verstecken sich entsprechende Player, über die Sie auf dem Tablet gespeicherte Musik und Video-Clips am PC abspielen können.Außerdem können Sie von hier aus auch neues Material auf Ihr Tablet hochladen.

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Über ein Widget rechts oben sehen Sie den aktuellen Speicherplatzverbrauch auf dem Tablet sowie die dort installierte Android-Version. Über einen Klick auf "Details" gelangen Sie zu einer Darstellung, die verrät, welche Apps und Medien besonders viel Platz belegen.

Documents To Go
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Documents To Go

Wer regelmäßig E-Mails aus dem Büro auf seinem Android-Tablet empfängt, der kommt um Documents To Go nicht herum. Erst mit dieser App ist Android nämlich in der Lage, Microsoft-Office-Dateien darzustellen. Das alleine ist äußerst nützlich.

Wer mehr will, der rüstet die App mit der 11 Euro teuren "Full Version Key"-App zur Vollversion auf. Mit dieser ist dann zum Beispiel auch die Bearbeitung von Office-Dateien möglich, wenngleich nicht in dem Umfang, den die Microsoft-Programme auf dem PC bieten. Während die Gratis-Version lediglich bereits im Dateisystem von Android gespeicherte oder an E-Mails anhängende Dateien öffnet, greift die Vollversion auch auf Google Docs zu und kann sich mit dem Desktop synchronisieren. Außerdem kann sie auch PDF-Dateien anzeigen und kommt ohne Werbung daher.

Dropbox
Dropbox ©

Dropbox

Dropbox ist das Schweizer Offiziersmesser für den Transport von Dateien von A nach B. Der Dienst bietet Einsteigern kostenlos 2 GByte Speicherplatz, die sich dank der gleichnamigen App auch auf Android-Tablets nutzen lassen.

Für Dropbox gibt es umfangreiche Einsatzmöglichkeiten. Schieben Sie zum Beispiel auf Ihrem PC eine Datei in den Dropbox-Ordner und warten Sie, bis die Datei automatisch in die Cloud hochgeladen wurde. Anschließend öffnen Sie Dropbox auf Ihrem Android-Tablet und ziehen die Datei bequem herunter. Auch umgekehrt funktioniert das.

Die Android-App kann außerdem neue Bilder und Bildschirmfotos automatisch in den Ordner "Camera Uploads" hochladen. In Kombination mit Dropbox' Album-Funktion können Sie Ihre Fotos bequem mit Freunden teilen.

Auch andere Dateien lassen sich zum Download durch Freunde bereitstellen. Außerdem können Sie ausgwählte Ordner gemeinsam nutzen - nützlich um zum Beispiel die Arbeit in kleinen Teams oder im Verein zu organisieren.

Evernote
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Evernote

Das kostenlose Evernote ist ein digitaler Notizblock, der sein Pendant aus Papier das Fürchten lehrt. Die App synchronisiert Ihre Notizen mit der Cloud, so dass sie Ihnen auf allen Ihren Geräten zur Verfügung stehen.

Evernote-Notizen bestehen aus Text, den Sie mit Fotos, Audio-Aufnahmen und Dateianhängen ergänzen können. So weit, so simpel. Was Evernote cool macht ist die Gründlichkeit, mit der die App zu Werke geht. So erfasst Evernote mit jeder Notiz auch den Ort, an dem Sie diese angefertigt haben und bietet eine entsprechende Suchfunktion. Fotos werden automatisch auf darin enthaltenen Text untersucht, so dass sie sich ebenfalls über die Suchfunktion auffinden lassen.

Bei englischsprachigen Audiodateien funktioniert das auch schon für Sprache. Dank des Web-Clippers können Sie auch den Inhalt ganzer Webseiten in Ihren Notizen ablegen. In der Gratis-Version ist die Größe einzelner Notizen und die monatliche Datenmenge begrenzt. Sinnvoll nutzen lässt sie sich aber trotzdem.

IMDb
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IMDb

IMDb ist das universelle Nachschlagewerk für Fans von Filmen und TV-Serien. Die "Internet Movie Database", wie das Projekt mit vollem Namen heißt, kennt so gut wie jeden Film, stellt Bewertungen, Trailer und Hintergrundinfos zu Schauspielern und Regisseuren zur Verfügung.

Der einzige Haken der App: Filmbeschreibungen, legendäre Zitate und viele andere Infos erscheinen in englischer Sprache. Freunde des Originaltons dürften sich darüber aber freuen. Von diesem Stolperstein abgesehen macht IMDb einfach nur Spaß.

Für jeden Film bzw. jede TV-Serie gibt es Poster, die durchschnittliche Bewertung anderer IMDb-Nutzer, Verweise auf Rezensionen bei Metacritics und vieles mehr. Durch Antippen des Pluszeichens, das auf jedem Poster angebracht ist, können Sie Filme auf die "Watchlist", also den persönlichen Merkzettel befördern. 

Im Vergleich mit der iOS-Version vermissen wir bei der IMDb-App für Android vor allem den Verweis auf das nächstgelegene Kino, in dem sich ein neuer Film ansehen lässt. Tipp: Scrollen Sie in der Filmansicht am rechten Rand ganz nach unten und tippen Sie auf "Auf IMDb.com ansehen". So gelangen Sie dann doch an die Kino-Infos.

Snapseed
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Snapseed

Snapseed bringt zahlreiche Bildbearbeitungsfunktionen auf Ihr Android-Tablet, ohne dabei kompliziert zu sein. Alles lässt sich bequem durch Tippen und Wischen bedienen. So geben Sie Ihren Fotos den letzten Schliff.

Das Erfolgsgeheimnis von Snapseed liegt in den guten Filtern - und seiner simplen Bedienung: Bild laden, Funktion auswählen und kurz die daraufhin eingeblendete Hilfe ansehen. Sie zeigt genau, wie Sie wischen und tippen müssen, um den Filter auf das Bild anzupassen. Wenn Sie zufrieden sind, tippen Sie auf "Anwenden", ansonsten nehmen Sie Ihre Änderungen zurück.

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Die Liste der Filter ist umfangreich. Sie reicht vom simplen "Automatic", das selbstständig erkennt, welche Bildbereiche zu optimieren sind, über klassische Funktionen wie "Zuschneiden" und "Schwarz/Weiß" bis hin zum brandaktuellen "Tilt Shift", das Bilder so aussehen lässt, als seien sie in einer eine Modelleisenbahn-Szenerie entstanden. Zusätzliche Infos zu den Filtern gibt es in der Online-Hilfe auf der Snapseed-Website. Snapseed ist gratis.

TuneIn Radio
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TuneIn Radio

Das werbefinanzierte TuneIn Radio verwandelt Ihr Android-Tablet in ein Radiogerät. Die App kennt mehrere tausend nationale und internationale Radiosender und lässt sich dank "Auto-Modus" auch im Pkw gut bedienen. 

Das riesige Senderangebot ist in Rubriken unterteilt, die zum Stöbern einladen, zum Beispiel "Lokales Radio", "Musik", "Sport" und "Nachrichten", aber auch "Talksendungen". "Tendenz steigend" zeigt Sender, die sich in jüngster Zeit wachsender Popularität erfreuen. Zusätzlich gibt es eine Suchfunktion, über die Sie das Senderangebot nach Stichworten durchforsten können.

Je nach Sender zeigt TuneIn Radio während der Wiedergabe auch mal Alben-Cover oder anderes Bildmaterial an. Die Favoritenliste ersetzt die Stationstasten klassischer Radios. Im Auto-Modus vergrößert TuneIn Radio die wichtigsten Schaltflächen und lässt andere ganz weg. Das funktioniert überraschend gut. Indem Sie einen Sender gedrückt halten können Sie zwischen unterschiedlichen Wiedergabequalitäten wählen.

Nicht so schön: Beim ersten Start blendete die App bei unserem Test Schmuddelwerbung ein. Von diesem Lapsus abgesehen ist die Werbung aber erträglich. Das gut 3 Euro teure TuneIn Radio Pro kommt ohne Werbung daher und bietet einige interessante Zusatzfunktionen.

 
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