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Bedienkonzept und Energiebedarf
Voll des Lobes sind Bold-Anwender und -Dauertester zudem für das Bedienkonzept mit dem für Blackberrys typischen Mini-Trackball "Pearl". Der arbeitet auch nach längerem Einsatz und sogar bei stärkerer Verschmutzung zuverlässig und exakt.
Gelobt wird in diesem Zusammenhang auch, dass sich die Sensibilität der Rollkugel unter "Optionen/Bildschirm/Tastatur" individuell einstellen lässt. Der ab Werk voreingestellte Wert von 70 in horizontaler wie vertikaler Richtung erweist sich aber für die meisten Bold-User als optimal.
Wer will, kann zusätzlich noch einen Klick-Ton bei Trackball- Bedienung aktivieren. "Das Menü ist verständlich aufgebaut, und in kurzer Zeit hat man seine Funktionen raus", ergänzt Blackberry-Freund Deadman im connect-Forum. Allerdings schränkt auch er das Lob ein wenig ein: "Auch wenn sich ein paar Icons stark ähneln."
Durchdachte Details
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Startbildschirm und die Menüdarstellung lassen sich mit eigenem Hintergrundbild verzieren
© Screens: connect
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Startbildschirm und die Menüdarstellung lassen sich mit eigenem Hintergrundbild verzieren
Diesen Kritikpunkt am stylishen Menü äußern auch andere Blackberry-Neulinge. Nur gut, dass im Menü die Bedeutung des jeweils angewählten Symbols als Klartext eingeblendet wird. Andere Details erweisen sich dagegen als sehr nützlich und durchdacht. So informiert etwa ein Blinken der LED darüber, dass neue Nachrichten vorliegen oder man einen Anrufversuch verpasst hat.
Im Hauptmenü zeigen zudem Icons in der Kopfzeile an, wie viele Nachrichten welcher Art ungelesen sind und wie viele neue Einträge in der Anrufliste vorliegen. So bleiben Bold-Nutzer auf einen Blick über ihre Nachrichteneingänge und Anruflisten auf dem Laufenden.
Einhelliges Lob bei allen Testern und von connect befragten Usern erntet zudem die Mini-Tastatur. Ihre leicht angewinkelten Tasten unterstützen das schnelle Schreiben mit beiden Daumen. Sie haben, wie auch Forums-Mitglied "Deadman" anmerkt, genau den richtigen Druckpunkt und die richtige Größe. "Nur einhändiges Schreiben klappt mit diesen Tasten schlecht", ergänzt Deadman.
Akkulaufzeit bisweilen zu knapp
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Nicht nur zum Strom sparen empfiehlt es sich, nicht genutzte Funk-Modi auszuschalten
Nicht nur zum Strom sparen empfiehlt es sich, nicht genutzte Funk-Modi auszuschalten
Nicht immer Anlass zur Freude ist die Akkulaufzeit. Bei reiner Messaging- Nutzung hält der Bold auch schon mal zwei oder drei Tage durch, bevor er wieder an die Steckdose muss. Wird mit dem Gerät aber auch regelmäßig telefoniert, verkürzt dies die Ausdauer erheblich.
Weil Blackberry-Nutzer in der Regel beruflich unterwegs sind, ist für sie entscheidend, dass sie zumindest einen Arbeitstag mit einer Akkuladung durchstehen können. Da dies für Vielnutzer kritisch werden kann, empfiehlt sich unter Umständen die Anschaffung eines Zweitakkus. Nicht umsonst bietet das Zubehör-Angebot von RIM und Drittherstellern verschiedene Lösungen zum gleichzeitigen Aufladen von Blackberry und einem eventuellen Zusatzakku.
Der hohe Energiebedarf von UMTS verschärft das Problem natürlich noch. Wie bei vielen 3G-Geräten kursiert deshalb unter Bold-Nutzern der Stromspar-Tipp, den 3G-Modus einfach auszuschalten. Für die ebenfalls Strom fressenden Funk-Modi WLAN und Bluetooth gilt dies – wann immer sie nicht benötigt werden – erst recht. Die entsprechenden Betriebsarten sind aus dem Hauptmenü über das Icon "Verbindungen verwalten" erreichbar.
Keine Auswirkungen auf E-Mails
Weil das E-Mail-System von RIM konsequent auf die Reduktion der zu übertragenden Datenmengen ausgelegt ist, bringt eine Reduktion der Übertragungsgeschwindigkeit auf 2G im reinen E-Mail-Betrieb kaum nennenswerte Nachteile – E-Mails werden dadurch nicht spürbar langsamer übermittelt, und auch zum Telefonieren ist der 3G-Modus nicht zwingend nötig.
Allenfalls bei Multimedia-Anwendungen oder größeren Downloads lohnt es sich, UMTS/HSDPA gegebenenfalls doch wieder zu aktivieren. Das Deaktivieren von UMTS beseitigt zudem auch das von einigen Anwendern beklagte Phänomen, dass der Bold nach einem Wechsel zwischen 3G und 2G mitunter die Verbindung zum Blackberry-Server verliert.
Dieses bereits angesprochene Software-Problem scheint auch gern nach einer Nutzung des Internet-Browsers beziehungsweise der Provider-Portale (T-Zones oder Vodafone Live) aufzutreten. Der Grund könnte hier darin liegen, dass der Bold zwischen den Access Points (APN) des Netzbetreibers und denen von RIM/Blackberry umschalten muss, was anscheinend manchmal misslingt.