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IOX LAB

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© IOX LAB

IoT: In 30 Tagen von der Idee bis zum IoT Prototypen

Noch hat Bob keine Beine, doch sein Körperbau kommt dem eines Menschen schon recht nah. Bob ist ein humanoider Roboter und ist komplett aus dem 3D-Drucker entstanden. Stück für Stück wurden seine Körperteile gedruckt, zusammengesetzt und mit den verschiedensten Technologien ausgestattet. In ihm verknüpfen sich Sensoren und Motoren, Mikro-Controller und Software, aber auch eine Internetverbindung und Artificial Intelligence. Bob kann damit Sprache erkennen und auf Geräusche reagieren, dank AI-gestützter Gesichtserkennung Gesichter und Emotionen wahrnehmen und sich mit Hilfe von Radar- und Laser-Technologien bewegen und mit Menschen interagieren. Bob ist aber nicht einfach ein Roboter - er ist Teil des 20-köpfigen IOX-Teams. Er wurde gebaut, um die technologische Umsetzung von IoT-Lösungen zu demonstrieren und zeigt damit, was das IOX LAB macht: IoT-Prototypen erstellen, um innovative Ideen schnell erlebbar zu machen. Rapid Prototyping heißt das Vorgehen, bei dem Prototypen innerhalb von 30 Tagen von der Idee bis zur Umsetzung entstehen. Damit wird der Prozess von der Idee bis zur Produktion extrem verkürzt - das spart Zeit und Kosten im Entwicklungsprozess.

IOX LAB Bob

© Hannah Heimbuchner (Paint The Town Studios)

Bob, der humanoide Roboter aus dem 3D-Drucker

Doch wie kam es zu der Idee?

Das Internet der Dinge steckt voller neuer Möglichkeiten: Die Verknüpfung von Maschinen, die Automatisierung in der Produktion, smarte Geräte. Robert Jänisch, CEO des IOX LABs, machte die Erfahrung, dass viele Unternehmen innovative Ideen haben, doch diese dann nicht umsetzen. Oftmals ist das nötige Wissen nicht vorhanden oder die technischen Gegebenheiten fehlen. Auch können Ideen manchmal einfach nicht verständlich und überzeugend präsentiert werden und zerfallen.

Eine Lösung dafür musste her und so kam mit dem ersten Prototypen, den Robert Jänisch gebaut hatte, die Geburtsstunde des IOX LABs: Auf einmal haben Investoren verstanden, was hinter einer niedergeschriebenen Idee steckt. Dank innovativer Technologie war es möglich, einen Prototypen zu schaffen und die Idee damit zum Leben zu erwecken. Das Motto des Start-ups war entstanden: “Make Things Not Slides”. 

IOX LAB CEO & CTO

© Jakob Wagner

CEO Robert Jänisch (l.) und COO Andreas Bell (r.) vom IOX LAB

Im August 2015 gründete Robert Jänisch dann das Start-up. Vorher arbeitete der CEO des IOX LABs in der klassischen IT-Welt, im Rechenzentrum und war unter anderem für die Verteilung von Software auf 60.000 Clients und Servern verantwortlich. Auch gründete er 2014 Mellow mit. Dann packte ihn das Interesse, ein eigenes Start-up aufzubauen. Das passende Geschäftsmodell zu entwickeln und dabei bereits Geld zu verdienen, war eine der größten Schwierigkeiten auf dem Weg. Mit dem Einzug in die Büros des Startplatzes in Düsseldorf wurde in erste Hardware, Laser und 3D-Drucker investiert. Mit dem ersten Kunden, einem DAX Konzern, ging es dann so richtig los.

Seitdem entstanden im IOX LAB unter anderem mehrere Chatbots. Ein weiterer aktueller Prototyp ist der C Ring, eine Plattform, die an bestehende Infrastrukturen installiert und mit unendlichen Optionen an Modulen ausgestattet werden kann. So können beispielsweise Umweltdaten in Echtzeit gesammelt werden - für die Entwicklung einer smarten Stadt. Auch hat das Team am Soundlounge-Poster mitgearbeitet. Es ist das erste gedruckte Poster, das auf Geräusche reagiert und die Töne in grafische Impulse umwandelt. 

IOX LAB

Quelle: IOX LAB
IOX LAB

Klein angefangen, besteht das Team heute aus IoT-Spezialisten, die täglich an der Innovation und Entwicklung von smarten Produkten arbeiten. Dazu gehören Produktdesigner, Software- und Hardware-Entwickler, aber auch Projektmanager und das Marketing-Team. Ideen gemeinsam im Team umzusetzen, steht dabei im Mittelpunkt. Das Ziel ist, gemeinsam mit den Kunden gesellschaftliche Herausforderungen zu lösen und ihnen so einen Vorsprung im internationalen Wettbewerb zu sichern. So gelingt nicht nur ein durch Pioniergeist getriebenes kollektives Brainstorming, sondern als Resultat auch das beste Nutzererlebnis. Mit technologischen Innovation will das IOX LAB die Welt über IoT noch smarter gestalten.

Mehr Informationen zum Start-up gibt es unter http://ioxlab.de/

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