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Bundesweite Lösung in Sicht
Schöne Aussichten: Verkehrsmanagement mit moderner, einheitlicher Technik soll künftig bundesweit die Verkehrsströme optimieren.
Stuttgarts neue Verkehrsrechnerzentrale arbeitet mit einer eigens entwickelten Basissoftware, die künftig erstmals bundesweit einheitlich von allen Ländern genutzt werden soll.
Bislang basierten die Verkehrsrechnerzentralen der verschiedenen Bundesländer auf Einzellösungen mit eigenen Systemen, die nur mit hohem Aufwand miteinander kommunizieren und verknüpft werden konnten. Eine bundesweite Zusammenarbeit und Verkehrsstrategie war dadurch kaum realisierbar.
Alle Fakten bundesweit austauschbar
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Massen an Verkehrsdaten müssten die Großrechner in den bundesweiten Rechenzentralen bewältigen
© Foto: Jürgen Eberl
© Foto: Jürgen Eberl
Massen an Verkehrsdaten müssten die Großrechner in den bundesweiten Rechenzentralen bewältigen
Nach und nach sollen die Länder ihre Verkehrsrechnerzentralen nun auf die in Stuttgart entwickelte Open-Source-Lösung umstellen, in Auftrag gegeben übrigens vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung. Damit lassen sich künftig bundesweit alle Fakten zur Verkehrslage, zum Fahrzeugaufkommen oder zum Wetter austauschen.
Die Operateure in den Leiträumen können sich damit schon auf aus Nachbarländern anrollende Fahrzeuglawinen vorbereiten und entsprechende Steuerungsstrategien auswählen.
Auch Autofahrer wird das freuen: Aufgrund des einfacheren Informationsaustausches wäre – auch wenn eine Umsetzung sicher noch einige Zeit auf sich warten lässt – künftig sogar der Datentransfer zum eingebauten Navigationssystem möglich.