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Businesspartner iPad

Nicht nur Couchpotatoes schätzen Apples Tablet. Mehr und mehr entwickelt sich das iPad zum Arbeitsgerät. Zubehör und Apps sind Voraussetzung.

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Von vielen Interessenten wird Apples Tablet-PC iPad von vorneherein in die Konsumentenecke geschoben. Und so viel ist klar: Weder im Unternehmen noch beim Privatkunden kann das iPad einen PC oder ein Notebook komplett ersetzen. Zu wenige Schnittstellen und die bislang fehlende Multitasking-Fähigkeit machen das iPad hauptsächlich zum Lückenfüller zwischen Note- und Netbook.

Als reines Spaßgerät sollte man die Flunder dennoch nicht abstempeln, denn für einige Businessanwendungen taugt das iPad schon heute, für andere ist es geradezu prädestiniert. connect zeigt, wie das schicke Tablet für Unternehmen interessant sein kann.

Exchange und VPN zeigen die Richtung

Ein erster Schritt in Richtung Businesskunden, auch beim iPhone, war die Einbindung von Exchange-Servern des Erzrivalen Microsoft in das Betriebssystem - dem Quasi-Standard in Sachen E-Mail-Infrastruktur im Unternehmen. Dazu gehört auch die VPN-Funktionalität, dank der sich Außendienstmitarbeiter sicher mit dem iPad oder iPhone ins Firmennetzwerk einloggen und damit etwa auf die CRM-Datenbank, auf Abrechnungssysteme oder Produktionstools zugreifen können.

Aber auch weniger bekannte Business-Features sind bereits integriert oder halten mit dem Firmwareupdate auf die Version 4.2 Einzug: Damit können Firmen das iPad viel detaillierter an die eigenen Richtlinien anpassen.

Mercedes-Benz als Vorreiter

Bereits jetzt testet der Autobauer Mercedes- Benz den Einsatz des Apple-Tools in den USA: Dort tragen Autoverkäufer im Showroom ein iPad mit sich und können dem Kunden damit direkt am oder im Ausstellungsfahrzeug ein individuelles Finanzierungsangebot der Hausbank unterbreiten. Aber auch für die Visualisierung von Ausstattungsvarianten kann das Pad dienen - nicht nur in der Automobil-Industrie.

Ein interessantes Tool ist ein Tablet-PC wie das iPad auch für die Marktforschung im Feld. Hier können die Interviewer schnell und unkompliziert die Antworten eintragen und abhaken, anschließend wird alles online in das Auswertungstool überspielt. Das spart Zeit wie Papier und vermeidet Übertragungsfehler.

Auch im Medizinbereich liegen große Potenziale von Tablet-Computern - existieren doch gerade ich diesem Segment große Datenmengen aus unterschiedlichen Quellen, die an unterschiedlichen Orten benötigt werden. Auch wird in der Medizin durch bildgebende Verfahren viel visualisiert - und das ist ja bekanntlich eine Kerndomäne des iPads.

Zubehör erleichtert Businessalltag

Allerdings wird das iPad im Auslieferungszustand in den wenigsten Fällen für Businessanwendungen taugen. Ein Kritikpunkt ist der Touchscreen, der an sich zwar qualitativ immer noch den Benchmark darstellt, trotzdem aber für das Schreiben längerer Texte nicht geeignet ist. Aus diesem Grund hat Apple bereits seit Beginn eine Tastatur als Zubehör im Angebot, die gleichzeitig Dockingstation ist.

Auch Alternativanbieter haben Tastaturen im Angebot, die teilweise gleichzeitig als Hülle fungieren oder aber als drahtlose Tastaturen via Bluetooth mit dem iPad verbunden werden. Über spezielle Apple-Adapter findet das iPad auch Anschluss an VGA-Geräte wie beispielsweise Beamer. Und so kann man dann seine Präsentation direkt vom iPad aus an die Wand werfen - sehr schick! Ein anderer Adapter erlaubt es, USB-Kameras mit dem iPad zu verbinden und so Bilder von der Cam aufs iPad zu beamen. Von Drittherstellern kommt weiteres Zubehör. So gibt's spezielle Stifte, mit denen man das iPad auch mit Handschuhen bedienen kann.

Apps sind Grundlage allen Schaffens

Auch beim iPad gilt: Ohne Apps ist mit dem Gerät außer Surfen und Mailen nicht viel anzustellen. Apple ist hier nach vorne geprescht und hat gleich zu Beginn drei Office-Programme der iWork-Reihe als Apps in den App Store gebracht. Pages (Textverarbeitung), Keynote (Präsentationsprogramm) und Numbers (Tabellenkalkulation) lassen sich für jeweils 7,99 Euro herunterladen. Die Tools bieten zwar nicht denselben Funktionsumfang wie die Desktop-Kollegen, unterwegs kann man damit aberprofessionell arbeiten.

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