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Ab in die Cloud

Smartphone weg – was tun?

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Die Cloud-Anbindung kann auch weiterhelfen, wenn der mobile Begleiter in die falschen Hände gerät.

Bereits der Gedanke daran, dass man sein Smartphone verlieren könnte, ist alles andere als erbaulich. Dennoch sollten sich engagierte Mobilfunknutzer diesem Thema stellen: Im Ernstfall können neben der Hardware samt SIM-Karte auch wichtige Daten geklaut oder für immer verloren sein. Wer regelmäßig Backups erstellt und die Daten in der Cloud vorhält, kann zumindest den Datenverlust verhindern.

Doch auch für Erste-Hilfe-Maßnahmen bei Verlust bieten sich Cloud-Dienste an. Beispielsweise beinhaltet Sync-Plus auch eine Fernlösch-Funktion. Damit können Telekom-Vertragskunden über den Webbrowser und die Mobilfunkverbindung ein Löschkommando an das vermisste Gerät senden. Wer rechtzeitig handelt, kann das Smartphone so auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. Alle Daten und die Apps auf dem internen Speicher werden gelöscht.

Wer sich gegen alle möglichen Risiken absichern möchte, sollte zu einer umfassenden Sicherheitslösung greifen und beispielsweise die weitverbreitete App Lookout Security & Antivirus auf dem mobilen Android-Begleiter installieren. Für monatlich 2,49 Euro bietet die Premium-Variante unter anderem auch Funktionen zum Aufspüren verlorener Geräte. Auch hier greift das Cloud-Prinzip: Die Nutzer melden sich mit den Kenndaten unter www.lookout.com/de an und können von dort über eine Datenverbindung ihr Smartphone oder Tablet fernsteuern.

Gerät verloren: Über den Sync-Plus-Dienst im E-Mail-Center können Vertragskunden der Telekom versuchen, ein vermisstes, an die Cloud angebundenes Gerät aus der Ferne auf die Werkseinstellung zurückzusetzen.
Gerät verloren: Über den Sync-Plus-Dienst im E-Mail-Center können Vertragskunden der Telekom versuchen, ein vermisstes, an die Cloud angebundenes Gerät aus der Ferne auf die Werkseinstellung zurückzusetzen. ©

Im besten Fall genügt es, einen Alarm auszulösen, um festzustellen, ob sich das vermisste Gerät eventuell unter einem Zeitschriftenstapel versteckt. Über das Zusammenspiel der Sicherheits-App mit den Lookout-Servern können Suchende zudem ihr Smartphone via GPS orten, Backups erstellen, fernlöschen und mit einem Sperrbefehl Dritten den Zugang erschweren. Diese Schritte stehen an, bevor man zur Sicherheit das Passwort für die Datenwolke ändert und der Mobilfunkanbieter beauftragt wird, die SIM-Karte zu sperren.

Prinzip bedingt können diese Schutzmaßnahmen nur greifen, wenn das mobile Gerät an den Cloud-Dienst angebunden und die Internetverbindung aktiv ist. An Vorkehrungsmaßnahmen wie regelmäßige Datensicherungen, die - an einem sicheren Ort wie auf einem PC zu Hause aufbewahrt - der Datenrettung dienen, führt also kein Weg vorbei. Wichtige Informationen und Backups sollten nicht auf den austauschbaren Micro-SD-Karten des Smartphones abgelegt werden. Klar: Wurde die Speicherkarte bereits entnommen, greift das Fernlöschen bei diesem Datenträger zwangsläufig ins Leere. Und wenn alle Stricke reißen? Dann bleibt immer noch die Hoffnung auf einen ehrlichen Finder, der einem das teure Stück zurückgibt.

 
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