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Ab in die Cloud

Cloud-Computing: Alles aus einem Guss

Cloud-Computing: Endgeräte, Apps und Tarife
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Endgeräte, Apps und Tarife: Passt alles zusammen, bleiben Mediencenter und E-Mail Center mobilen Cloud-Nutzern auch unterwegs treu.

Verstehen sich zwei, kann auch eine Fernbeziehung funktionieren. Wer sich eine enge Verbindung zum persönlichen Online-Speicher wünscht, kann Smartphones und Tablet-Computer fit für eine harmonische Partnerschaft mit der Datenwolke machen.

Gute Kommunikation ist alles

Unterwegs steht und fällt das Beziehungsglück mit einer stabilen, schnellen Internetverbindung. Dabei sollte der kommunikative Austausch zwischen der Cloud und dem portablen Equipment in beiden Richtungen wie geschmiert laufen. Ein gut ausgebautes UMTS-Mobilfunknetz erhöht mit den 3G-Datenturbo-Varianten HSPA(+) weitflächig den Durchsatz.

In großen Städten bringt darüber hinaus der Ausbau der LTE-Technologie (Long Term Evolution) mit Bruttobandbreiten bis 100 Mbit/s im Downlink und theoretisch bis zu 50 Mbit/s beim Hochladen in die Cloud (Uplink) noch einmal einen deutlichen Geschwindigkeitsschub beziehungsweise zusätzliche Netzreserven. Doch die Vorteile der 4G-Netze greifen nicht nur in den hochfrequentierten Funkzellen der Städte, sondern auch auf dem Land.

Netzausbau ist ein Muss

Die ständige Erweiterung der Netzkapazitäten ist unumgänglich, da der Bedarf auch durch die zunehmende mobile Nutzung der Cloud immer weiter ansteigen wird. Ohne Endgeräte, die technisch auf der Höhe der Zeit sind, bleiben die Speedvorteile und kürzeren Antwortzeiten der 4G-Funknetze jedoch auf der Strecke.

Ein Smartphone mit leistungsstarker Hardware und integrierter LTE-Unterstützung aller hierzulande genutzten Frequenzbänder (800 MHz, 1800 MHz und 2600 MHz) ist für engagierte Internet- und Cloud-User daher empfehlenswert. Das iPhone 5 oder auch die aktuellen iPad-Versionen unterstützen zwar einige LTE-Frequenzen. Davon ist in Deutschland aber allein die 1800-MHz-Variante relevant. Das bedeutet: Der neueste Datenturbo steht der Apple-Community momentan allein in den Netzen zur Verfügung, die wie die Telekom-Infrastruktur in großen Städten auf LTE 1800 setzen.

Andere Top-Smartphones wie der Android- Bestseller Samsung Galaxy S4 oder der Windows-Phone-Vertreter Nokia Lumia 925 beherrschen alle hierzulande wichtigen LTE-Frequenzen.

Cloud-gerechte Tarife

Hand in Hand mit einem LTE-fähigen Endgerät und einem gut ausgebauten Netz geht ein maßgeschneidertes Tarifmodell . Bei der Entscheidung spielt das persönliche Nutzungsverhalten und das monatliche Budget eine zentrale Rolle.

Cloud-User sollten zudem das eingeschlossene monatliche Datenvolumen für den ungebremsten Informationsaustausch mit den Webservern und die maximal verfügbaren Geschwindigkeiten beim Herunterladen und auch beim Upload der Dateien im Auge behalten.

Grundsätzlich eignet sich jedes Endgerät mit einem modernen, mobilen Webbrowser für den passwortgeschützten Zugriff auf die online gespeicherten Dateien.

Cloud-Apps für mehr Komfort

Unterwegs alles dabei: Die Mediencenter- App für Smartphones und Tablets macht den Dateien in der Wolke Beine.
Unterwegs alles dabei: Die Mediencenter- App für Smartphones und Tablets macht den Dateien in der Wolke Beine. ©

Einfacher und stressfreier führen Zusatzprogramme fürs Smartphone oder Tablet unterwegs in die Datenwolke. Vorteil der Apps: Sie sind gezielt für die Touch-Bedienung und die kleineren Displays in den Mobilgeräten optimiert.

Für die Telekom Cloud empfiehlt sich die Installation der kostenlosen Mediencenter-App. Die Anwendung steht in den einschlägigen Online-Shops für die wichtigsten Mobil-Betriebssysteme wie Android (ab Version 2.2), iOS (ab Version 6.0), Windows Phone (ab Version 7) und Blackberry 10 zum Download auf das Smartphone oder Tablet bereit.

Der Weg ins Mediencenter

Nach der problemlosen, Schritt-für-Schritt geführten Installation und der Eingabe der Zugangsdaten für die Telekom Cloud steht der 25 GB große Online-Speicher über Mobilfunk, das WLAN-Heimnetzwerk oder über öffentliche WLAN-Hotspots bereit.

Auch unterwegs sind viele vom PC bekannte Cloud-Funktionen vorhanden. Dazu zählt das Verschieben von Dateien und das Erstellen neuer Ordner. Der markanteste Unterschied betrifft die Bedienung: Statt im Webbrowser des PCs zu scrollen und Mausklicks zu setzen, ist die Benutzeroberfläche im Display der mobilen Begleiter für direkte Fingerberührungen und Wischbewegungen sensibilisiert. Nach dem Download speichert das Smartphone Dokumente, Fotos und andere Dateien ohne Umwege in dem lokalen Mediencenter-Ordner. Danach können die geladenen Dateien mit den geeigneten Smartphone-Anwendungen geöffnet und bearbeitet werden.

Uploads in die Datenwolke

Bei Bedarf schickt die Mediencenter-App die vor Ort gespeicherten Fotos, Videos und Musikdateien in die Datenwolke. Dazu markiert der User mit einer kurzen Fingerberührung die gewünschten Dateien aus einer Liste mit allen lokal verfügbaren Medieninhalten. Mit einem weiteren Touch startet die Übertragung der Auswahl in die Cloud.

Außerhalb der Liste gespeicherte Dateien finden den Weg in die Wolke nur, wenn andere Smartphone-Programme von sich aus das Hochladen zum gewählten Cloud-Dienst unterstützen.

Geladen wird nur, was unterwegs gewünscht ist

Im Unterschied zur Mediencenter-Software für den PC bleiben die Dateien bei der mobilen Cloud-Nutzung sofern möglich in der Wolke. Das macht Sinn: Der automatische Abgleich speicherintensiver Medieninhalte würde das begrenzte Datenkontingent für kabelloses High-Speed-Internet belasten und im Smartphone wertvollen Speicherplatz kosten.

Teilen, Laden, Verschieben und Löschen: Die Mediencenter-App hat die Cloud-typischen Funktionen drauf.
Teilen, Laden, Verschieben und Löschen: Die Mediencenter-App hat die Cloud-typischen Funktionen drauf. ©

Die  angeforderten Fotos, Videos und Musiktitel schickt das Mediencenter als Datenströme auf mobile Geräte. Das Streaming-Verfahren begnügt sich bei der Wiedergabe mit einer temporären Zwischenspeicherung, was die übertragene Datenmenge minimiert. Die Wiedergabe klappt auch unterwegs: Automatisch ablaufende Dia-Shows und weitere Zusatzfunktionen wie das Teilen, Speichern oder Löschen einer Datei sind über eine etwas längere Fingerberührung erreichbar, während ein kurzer Touch die jeweilige Datei öffnet oder abspielt.

Auf Reisen fotografieren und gleich mit Freunden teilen

Wer gerne mit der Smartphone-Kamera die schönsten Erlebnisse festhält, dürfte von der Funktion "Automatisch Hochladen" angetan sein. Damit können Phone-Fotografen Schnappschüsse direkt in die Cloud schicken und spontan an die Freunde in aller Welt weitergeben. Dabei sollte man jedoch eines nicht aus den Augen verlieren: Beim automatischen Hochladen der Fotos über das Mobilfunknetz kommen große
Datenmengen zusammen, vor allem, wenn man häufig auf den Kameraauslöser tippt.

Immer im Bild sein: Sofern es die Kamera-Anwendung im Smartphone zulässt, können Aufnahmen direkt in das Mediencenter hochgeladen werden (links). Die Mediencenter-App präsentiert online gespeicherte Bilder als Dia-Show (rechts). Zudem klappt bei Videos und Fotos unter anderem auch das Teilen mit Freunden.
Immer im Bild sein: Sofern es die Kamera-Anwendung im Smartphone zulässt, können Aufnahmen direkt in das Mediencenter hochgeladen werden (links). Die Mediencenter-App präsentiert online gespeicherte Bilder als Dia-Show (rechts). Zudem klappt bei Videos und Fotos unter anderem auch das Teilen mit Freunden. ©

Kostenbewusste Nutzer sollten in den Einstellungen der Mediencenter-App daher den Auto-Upload über Mobilfunk nur bei Bedarf wählen. Ist diese Option deaktiviert, klappt die Speicherung in der Wolke, sobald ein WLAN-Netzwerk verfügbar ist. Fotos, Videos und andere Dateien lassen sich wie am PC gewohnt ohne Einschränkungen direkt aus der Cloud an Freunde weitergeben.

Immer dabei: Mails und mehr

Neben dem Mediencenter ist das E-Mail Center die zweite bessere Hälfte der Telekom Cloud. Letztere hält mobile Anwender mit elektronischen Nachrichten, Terminen und Kontaktdaten auf dem Laufenden. Für den automatischen Datenabgleich zwischen dem E-Mail Center und den Endgeräten kommt eine in der Business-Welt bestens bewährte Microsoft-Technologie zum Einsatz.

In vielen Unternehmen halten Exchange-Server Mails, Kalender und Adresslisten der Mitarbeiter im Firmennetzwerk vor und ermöglichen über das Protokoll Exchange Active Sync (EAS) die automatische Zustellung der Nachrichten und PIM-Daten via Internet auf alle für Exchange eingerichteten Geräte wie Smartphones oder Tablets. So bleiben die Mitarbeiter auf Geschäftsreisen up to date, und bei der Rückkehr ins Büro sind die gesendeten und empfangenen Mails sowie die aktualisierten Adressen und Termine auf dem PC schon da – und das alles ohne Mehraufwand.

Auf dem neuesten Stand sein

Telekom-Vertragskunden, die das E-Mail Center für die elektronische Post und PIM-Daten nutzen, können diesen Service über das Exchange-Postfach ihrer T-Online-Adresse kostenlos in Anspruch nehmen.

Der Sync-Plus-Dienst gleicht die online gespeicherten Adressen und Termine sowie die E-Mail-Korrespondenz auf allen einmal eingerichteten Geräten im Hintergrund automatisch ab. So bleiben Smartphone, Tablet, PC und die Cloud immer auf dem neuesten Stand. Die Fütterung der Endgeräte erfolgt wie bei Exchange üblich im Push-Verfahren. Die E-Mails werden via Internet ohne umständlichen Abruf automatisch zugestellt.

Macht Smartphones und Tablets fit für den PIM-Datenabgleich mit dem E-Mail- Center: Die kostenlose App Sync-Plus unterstützt bei der einmaligen Einrichtung der automatischen Synchronisierung zwischen Mobilgerät und der Wolke.
Macht Smartphones und Tablets fit für den PIM-Datenabgleich mit dem E-Mail- Center: Die kostenlose App Sync-Plus unterstützt bei der einmaligen Einrichtung der automatischen Synchronisierung zwischen Mobilgerät und der Wolke. ©

Neben E-Mails landen auch die in der Cloud aktualisierten Adressen und Termine im Smartphone-Speicher, sodass die PIM-Daten doppelt vorhanden sind. Vor Ort durchgeführte Anpassungen der Kontakte und Kalendereinträge, die dem T-Online-Konto zugeordnet sind, werden in die Cloud übernommen. Der Datenabgleich klappt, wenn auch nicht immer ganz so perfekt wie bei den Exchange-Lösungen für Unternehmen.

Überschaubarer Datentraffic

Im privaten Umfeld dürfte sich der zusätzliche Datenverkehr für den Exchange-Sync im Rahmen halten, es sei denn, die E-Mail-Korrespondenz und der Download datenintensiver Anhänge nimmt überhand. Letzteres bleibt einem selbst überlassen: E-Mail-Anhänge werden erst auf Abruf gespeichert. Wer unterwegs mit dem Smartphone auf den Abgleich mit dem E-Mail Center setzen möchte, muss kein IT-Profi sein.

Active-Sync einrichten

Die kostenlose Sync-Plus-App für Android und iOS unterstützt bei der einmaligen Konfiguration. Das Programm übernimmt zudem die bereits im Smartphone gespeicherten Kontaktdaten automatisch in die Datenwolke.

Synchron mit der Wolke: Über das Exchange-Konto lässt sich der Datenabgleich individuell konfigurieren.
Synchron mit der Wolke: Über das Exchange-Konto lässt sich der Datenabgleich individuell konfigurieren. ©

Unabhängig von dem verwendeten mobilen Gerät gleicht sich die Vorgehensweise: Der Anwender legt auf dem Smartphone ein Exchange-E-Mail-Konto an und trägt dann seine T-Online-Adresse samt Passwort für das E-Mail Center ein. Erkennt das Smartphone die Gegenstelle nicht, ist noch die Bezeichnung des Exchange-Servers (activesync.t-online.de) erforderlich. Zudem muss der Nutzer die Remote-Steuerung des Abgleichs über den Server freigeben.

Für die automatische Zustellung der Post empfiehlt sich das Push-Verfahren und die SSL-verschlüsselte Übertragung. Ansonsten lässt sich individuell festlegen, wie und was im Hintergrund gesynct wird.

Die Sync-Offensive

Der automatische Abgleich lässt sich übrigens auch für Windows 8, die Outlook-Versionen 2007 und 2010 auf Windows 7-PCs, für Mac OS X (ab Version 10.8) und sogar für DECT-Telefone der Speedphone-Serie einrichten. Das steigert die Chancen für intakte Fernbeziehungen weiter.

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