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Der Nachschub und das Fazit
In Kürze werden auch HP, LG und Lenovo interessante Netbooks in die Mobilfunkshops stellen. Es kommen also weitere preiswerte Produkte auf den Markt, mit denen die Netzbetreiber neue Kunden zur Nutzung des mobilen Internets locken wollen.
UMTS- und HSPA-fähige Netbooks vom Netzbetreiber liegen voll im Trend, da kann es sich kaum ein Hersteller leisten, auf ein eigenes Angebot zu verzichten. So wird das Lenovo IdeaPad S10-2 bei Vodafone erwartet. Das LG X120 wird wie auch das HP Compaq Mini 732 EG (Bild oben) bei T-Mobile die Auswahl erweitern.
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Lenovo Ideapad S102
Lenovo Ideapad S102
Leider war keiner der Kandidaten früh genug verfügbar, um den connect-Testparcours zusammen mit den beschriebenen Testkandidaten zu durchlaufen. Im nächsten Monat gibt es aber auch zu diesen Netbooks fundierte Urteile.
Die drei Modelle setzen alle auf 10-Zoll-Displays, wobei es das Lenovo alternativ zur üblichen 1024-x-768-Pixel-Auflösung auch mit 1280 x 768 Bildpunkten gibt. Die gewonnenen 50 Prozent Auflösung erfordern zwar gute Augen und eine ruhige Hand bei der Bedienung, doch dafür kann sich der Nutzer auf vielen Webseiten häufiges Scrollen sparen.
Das LG X120 ist eine Weiterentwicklung des im März getesteten X110, das sich nur in der Ausdauer Kritik gefallen lassen musste. So etwas wird dem X120 nicht passieren, denn hier sorgt wie beim Ideapad ein Sechszellen-Akku für lange Netzunabhängigkeit. Gemeinsamkeiten gibt es auch bei der 160-Gigabyte-Festplatte.
Vom Lenovo wird es zusätzlich eine Version mit 32-Gigabyte-Flash-Speicher in den Handel kommen. Portabilität ist der Trumpf, mit dem HP sein Compaq 732 EG ins Rennen schickt. Um fast genau auf der 1-Kilo-Marke zu landen, bekommt der unter 1 Zoll flache Neuzugang aus Amerika nur einen 3-Zellen-Akku mit auf den Weg.
Fazit
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LG X120
© Fotos: Hersteller
© Fotos: Hersteller
LG X120
Mit preiswerten Netbooks wollen die Netzbetreiber Kunden locken, das mobile Internet mit der über HSPA möglichen Geschwindigkeit zu nutzen. Das funktioniert dank größtenteils gutem Netzausbau. Und Mobilrechner unter 1,5 Kilo belasten das Reisegepäck nur unwesentlich, die nimmt man wirklich mit.
Doch bei den unsubventionierten Preisen bekommen Netbooks durch leichte Subnotebooks mit 12,1- bis 13,3-Zoll-Display langsam gehörigen Druck. Das schmälert die Gewinnspanne, die sich Netzbetreiber und Hersteller in diesem stark wachsenden Marktsegment teilen müssen.
Für den Kunden bringt das attraktive Produkte, wobei sich 10-Zoll-Display, 160-Gigabyte-Festplatte und über fünf Stunden Ausdauer mittlerweile als Klassenstandard durchzusetzen scheinen. Doch Lösungen für besondere Ansprüche gibt es zusätzlich, wie die Netbooks von Sony und Dell beweisen.