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Die allgemeine Nutzung
Dass ein Handy viel mehr kann als nur telefonieren, stimmt. Doch machen die Besitzer auch Gebrauch von diesen Fähigkeiten? In-Touch zeigt, wie lange, wann und wozu Handys wirklich eingesetzt werden.
Schon die Frage, wie lange man sein Handy pro Tag benutzt, kann wohl kaum jemand sicher beantworten. In-Touch ist da, mit kleinen Unsicherheiten, einen Schritt voraus.
Ausgehend davon, dass jede Nutzung mit einem Tastendruck startet und spätestens eine Minute nach dem jeweils letzten Tastendruck endet, hat die Mess-Software MQA die Nutzungszeiten der Testteilnehmer erfasst.
Dabei ergab sich als Median über alle In-Touch-Probanden ein Wert von durchschnittlich 1:12 Stunden pro Tag – das heißt, von 50 Prozent der Teilnehmer wurde das Handy länger, von den anderen 50 Prozent kürzer benutzt. Die maximale durchschnittliche Nutzungsdauer lag bei knapp fünf Stunden pro Tag!
Wer schon im Schnitt eine solche Zeit erreicht, muss sein Handy an einzelnen Tagen auch deutlich länger nutzen. Bei der Verteilung fällt auf, dass die intensivste Nutzung im Bereich der als normal angesehenen Arbeitszeit an Wochentagen erfolgt, samstags aber wird gerne auch mal bis nach Mitternacht intensiv vom Handy Gebrauch gemacht.
Die Einsatzgebiete
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messaging liegt bei den einsatzgebieten ganz vorn
messaging liegt bei den einsatzgebieten ganz vorn
In den bisher betrachteten Zeiträumen ist das Handy ganz allgemein im Einsatz. Telefonieren ist mit 23 Prozent eine häufig genutzte Applikation. Noch öfter benutzt werden Handy-spezifische Messaging-Dienste (40 Prozent). Wobei hier fast ausschließlich von SMS die Rede ist; eine getrennte Auswertung zeigt, dass MMS immer noch keine Rolle spielt.
Informations-Management und der Webbrowser werden mit je 9 Prozent gleich häufig gestartet. In knapp 20 Prozent der Fälle nutzen die In-Touch-Probanden ihre Handys für andere Einsatzzwecke, wobei Multimedia dominiert und E-Mail sowie Produktivität fast gleichauf auf Platz 2 der anderen Anwendungen liegen.
Damit dürften die aus der connect-Leserschaft gewonnenen Teilnehmer einen sehr fortschrittlichen Handy-Gebrauch zeigen. Doch dass ihnen mit einfacherer Handybedienung und transparenteren Tarifen andere folgen werden, ist kaum zu bezweifeln.