Die besten AppsDie besten Foto-Apps für iPhone und iPad
Im App Store von Apple warten Tausende Foto-Apps darauf, heruntergeladen zu werden. Aber welche lohnen überhaupt den Download? Wir haben die Spreu vom Weizen getrennt und stellen die besten Foto-Apps für iPhone und iPad vor.
In unserer Übersicht haben wir einzigartige Foto-Apps in den Bereichen "Kamera", "Bildbearbeitung" und "Effekte" herausgesucht. Das Angebot reicht von ernsthaften Anwendungen, die die iPhone-Kamera mit zahlreichen Zusatzfunktionen anreichern, bis hin zu Spaß-Apps für Gesichtsmontagen. Dabei sind die meisten der vorgestellten Programme kostenlos.
Mit den hier vorgestellten Apps verwandeln Sie ihr iPhone von der einfachen Knipse für Schnappschüsse in ein bildgewaltiges Tool, das umfangreiche Bild-Anpassungen erlaubt. Sogar für Profi-Fotografen dürfte die eine oder andere interessante App dabei sein.
Hier unsere Top-Foto-Apps in der Kurzübersicht:
iPhoto: Bildbearbeitungstool mit gigantischem Funktionsumfang
Instagram: Kult-App, um Fotos mit Effektfiltern zu verfremden
Photoshop Express: umfangreiche Bildbearbeitung, die Basisversion ist kostenlos
Camera+: verwandelt das iPhone in eine Spiegelreflexkamera – fast
Slow Shutter Cam: ermöglicht die Langzeitbelichtung
360 Panorama: ideal für Rundum-Sorglos-Panorama-Fotos
Hipstamatic: hipster-App für das Verfremden von Fotos im Retro-Style
Tadaa HD Pro Cam: Instagram-Alternative aus Deutschland
Pho.to Lab: Spaß-App für die nächste Party
Flickr: ideal zum Teilen und Online-Speichern von Fotos
Mehr als 30 Millionen Nutzer und Mark Zuckerberg, der das Start-Up gerade für 1 Milliarde US-Dollar gekauft hat, können nicht irren: Instagram ist DIE Foto-App. Das Prinzip ist ganz simpel: aufgenommene Schnappschüsse werden mit Farbfiltern und Unschärfe-Effekten verfremdet und lassen sich danach auf dem gleichnamigen Sozialnetzwerk veröffentlichen. Andere Netzwerke wie Facebook, Twitter, Tumblr und Foursquare sind ebenfalls eingebunden.
Auch mit diesem Bildbearbeitungstool kann man Fotos verfremden, allerdings ist iPhoto von einem anderen Kaliber als Instagram. Während bei letzterem das Fotoliftig mit simplen Filter-Schablonen im Vordergrund steht, bietet das Apple-Programm ein riesiges Arsenal von Werkzeugen, die von der selektiven Aufhellung über die Rote-Augen-Korrektur bis zur Bildbegradigung mit Hilfe der automatischen Horizonterkennung reichen. Die Funtionsvielfalt sucht auf Smartphones und Tablets ihresgleichen. iPhoto kostet 3,99 Euro und ist jeden Cent wert.
Man muss aber hinzufügen, dass die Software nur auf einem Tablet-Display ihre Stärken ausspielen kann. Denn erst auf dem iPad macht die selektive Bearbeitung einzelner Bildbereiche überhaupt Sinn.
Allerdings ist nur die Basis-App umsonst, wer alle Tools nutzen will, muss den den Adobe Border Pack (Ein Set von Bilderrahmen, 1,59 Euro) und den Camera Pack (Rauschreduzierung, Selbstauslöser, 3,99 Euro) per In-App-Kauf freischalten. Fazit: Wer nur einfache Bildbearbeitungswerkzeuge sucht, greift zum kostenlosen Photoshop Express, wer mehr will, investiert lieber gleich 3,99 Euro in iPhoto.
Es gibt aber nicht nur Apps für die Nachbearbeitung, sondern auch zum Knipsen von Fotos. Und hier ist Camera+ eines der vorzeige-Programme. Das Time Magazine bringt es auf den Punkt: "Während man mit der Standard-Kamera des iPhone nur Anvisieren und Auslösen kann, fühlt sich Camera+ wie eine hochwertige Spiegelreflexkamera an.“
Zwei Beispiele: Man kann die Belichtung unabhängig vom Fokuspunkt festsetzen und man kann den Blitz während einer Fotosession dauerhaft aktivieren. Hinzu kommen Szenenmodi und zahlreiche weitere Effekte. Camera+ wurde berits mehr als 18 Millionen Mal geladen und gehört zu den Top 50 Apps des Jahres 2011 (Time Magazine). Für 79 Cent im App Store.
Die App kostet 1,59 Euro und verändert Fotos genauso wie Instagram im Retro-Style – nur nicht nach der Aufnahme sondern davor. Bereits in der Kameravorschau kann der Nutzer verschiedene Old-School-Kameralinsen vorschalten, etwa die „Buckhorst H1“ oder die „Kaimal Mark II“.
Jede Linse erzeugt einen anderen Verfremdungseffekt. Neben dem Standardpaket lassen sich weitere Linsen per In-App nachkaufen. Natürlich ist eine einfache Anbindung an Sozialnetzwerke und Fotoplattformen implementiert. Als besonderes Schmankerl kann man sich analoge Abzüge nach Hause schicken lassen.
Ebenfalls ein Ersatz für die Standard-Kameravorschau des iPhone, diesmal jedoch für einen ganz speziellen Anwendungsfall. Mit Hilfe der App kann man Panoramabilder knipsen, im Extremfall einen kompletten Rundumblick aufnehmen. Die Software ist mit dem Gyrosensor verknüpft und daher sehr präzise.
Diese App setzt an einer ganz anderen Stelle an: statt 360-Bildern stehen Aufnahmen mit langer Belichtungszeit im Vordergrund. Natürlich verwandelt die Slow Shutter Cam das iPhone nicht in eine Spiegelreflexkamera, aber schöne Schnappschüsse mit Bewegungsunschärfe gelingen damit ganz gut.
Außerdem werden eine Menge Einstellungen geboten, die dem Fotografen einen großen Spielraum geben. Vorausgesetzt er hat Zeit und Lust, damit zu experimentieren. Es lohnt in jedem Fall: Die App ist gerade kostenlos erhältlich.
Die Fotos kann man anschließend lokal auf dem iPhone speichern oder zu Twitter und Facebook schieben. Tadaa bietet auch ein eigenes Fotonetzwerk, eine Anmeldung dort ist aber nicht Pflicht, um die kostenlose App zu nutzen.
Für spaßige Fotomontagen ist Photolab die richtige Wahl. Mehr als 450 Effekte werden angeboten, weitere stehen per In-App-Kauf zur Verfügung. Die Basisversion ist kostenlos.
Neben Filtern und Effekten sind auch Gesichtsmontagen möglich. So verwandelt man sich oder seine Freunde in Dath Vader oder in einen Na`vi aus dem Kinoabenteuer Avatar.
Bei Flickr steht dagegen das Teilen von Fotos im Vordergrund. Wer einen Account beim populären Fododienst von Yahoo! hat, kann seine Bilder schnell und bequem Hochladen und für Dritte zugänglich machen.